Adam 2001 - Kategorie M bis 150m² - Gold
„It’s time for clarity“, Messeauftritt KPMG, CeBIT 2000, Hannover
Architekt: Schmidhuber + Partner, München
Designer: KMS Team, München
Kunde / Aussteller: KPMG, Berlin
Messebau-Unternehmen: Ernst F. Ambrosius & Sohn GmbH, Frankfurt
In der schlichten, minimalen Ausstattung des Innenbereichs dient Besuchern eine Infothek als Anlaufstelle. In die Wand eingelassene Monitore und in Schubfächern verschwindende Tastaturen lassen sich in Terminals verwandeln. Damit konnten Besucher eigenverantwortlich Informationen über das Unternehmen einholen. Sitzgruppen ließen Zeit für ein persönliches Gespräch mit Mitarbeitern des Unternehmens, welches sich zum ersten Mal auf der CeBIT präsentierte. Vier frei stehende, dunkelblaue Quader bildeten den Stand. Parallel zu den Außenflächen wurden satinierte Glasscheiben angebracht. Der Betrachter erlebte den Stand mit drei gestalterischen Elementen. Gleichberechtigt nebeneinander vermittelten eine „Vier-Struktur“, Transluzenz und binärer Code moderne Funktionalität und Großzügigkeit. Die Zahl Vier stellt ein operatives Element dar, denn sie spiegelt sich sowohl im Firmennamen als auch in den vier Geschäftsbereichen wider. Durchscheinende Materialien und die offene Anordnung zeichneten den Stand als Ort der Kommunikation aus. Der binäre Code mit den Ziffern null und eins fand sich auf den Glasscheiben wieder. Das Motiv verweist auf die Arithmetik und lässt sich als Symbol der Entscheidungsfindung lesen. Das Prinzip der Großzügigkeit wiederholt sich in den Zwischenräumen zwischen Glaswand und Quader. Silhouetten der Besucher rückten den Menschen als Protagonisten in den Mittelpunkt. Da der Stand in Modulen konzipiert ist, kann er auf Flächen zwischen 12 und 100 Quadratmetern genutzt werden.
Adam 2001 - Kategorie M bis 150m² - silber
Messeauftritt Content Management AG, Internet World 2000, Berlin
Architekt / Designer: Büro Thomas Müller, Berlin
Kunde / Aussteller: Content Management AG, Köln
Messebau-Unternehmen: Matthias Klein Tischlerei GmbH, Berlin
Corporate Design: Sense/Net, Köln
Der Stand der Content Management AG sollte verschiedene Zielgruppen wie Vertriebs- und Kooperationspartner, aber auch Unternehmen sowie die Presse und Endverbraucher ansprechen. Die Gewinnung von neuen Partnern und Endkunden sowie die Überzeugung bei anderen Marktteilnehmern stellten sehr unterschiedliche Ansprüche an den Messestand. Den unterschiedlichen Anforderungen wurde mit zielgruppengerechten Maßnahmen Rechnung getragen. Pressekonferenzen und Interviews mit Außenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher, Vorträge, Präsentationen, eine Standparty mit 2.000 Gästen sowie Auftritte von Tänzern und Musikern einer Sambaband ließen Partner und Kunden neugierig werden. Die Funktionalität des Stands erlaubte die Durchführung sehr unterschiedlicher Veranstaltungen. Allein die Architektur machte verschiedene Veranstaltungsformen möglich. Der Stand, mit dem sich die Content Management AG zum ersten Mal auf der Internet World 2000 präsentierte, eignete sich glänzend zur Vermittlung der Unternehmensideen und zur Erreichung von Aufmerksamkeit für ihre Produkte. Außerdem sollten die Vorteile von Content-Management-Systemen speziell für kleine und mittelständische Unternehmen kommuniziert werden. Zusätzlich zum Messeauftritt wurden verschiedene andere Mittel zur Steigerung der Wahrnehmung genutzt; vor allem zielgruppengerechte Möglichkeiten wie Flyer, T-Shirts, Anzeigen oder Gutscheine.
Adam 2001 - Kategorie M bis 150m² - bronze
Messeauftritt Indian Motorcycles, INTERMOT 2000, München
Architekt / Designer: Atelier Damböck Messebau, Garching
Kunde / Aussteller: Indian Motorcycles, Gilroy, California, USA
Messebau-Unternehmen: Atelier Damböck Messebau, Garching
Ein neuer Anfang auf dem deutschen Markt hieß das Ziel, als sich der amerikanische Motorradhersteller entschloss, auf der INTERMOT in München auszustellen. Die zwei präsentierten neuen Modelle appellieren wie auch deren Vorgänger an den American Way of Life, an Abenteuertum und Route 66. Dieser Lifestyle wird vom Messestand konsequent widergespiegelt und die Marke Indian mit einem unverwechselbarem Design ausgestattet. Die Idee eines langen, schmalen Messestands entstand, der zugleich eine Straße und eine Bar-Theke symbolisiert. Während sich die Straße als glänzende Präsentationsfläche für die Motorräder eignet, lässt die Theke Raum und Ruhe für Gespräche und Bewirtung. Farblich reduziert Indian Motorcycles die Farbpalette auf Rot, Schwarz und Silber. Der Boden wirkt in einem dunklem Grau wie Asphalt. Als besonderer Blickfang fungiert das Logo, ein Indianerkopf in der Mitte der Rückwand. In den Seitenwänden ist durch große runde Schaufenster Platz für Merchandisingprodukte wie Jacken und T-Shirts. Die gesamte Ausstattung erinnert an einen amerikanischen Diner und gibt sich stilecht. Eine konsequente Gestaltung lässt das Experiment glücken. Die klassische Musikbox, Poster mit nostalgischen schwarz-weiß-Darstellungen der 50er Jahre oder der Cola-Automat verbreiten bei den Messebesuchern ein vages Gefühl des American Way of Life. Passend dazu erinnert die Standbeleuchtung an die hohen, verwitterten Strommasten auf der Route 66.

