ADAM 2009

Wie es zu Gold, Silber und Bronze kam

„Die Jury Arbeit war, aufgrund der bunten Zusammensetzung, angenehm unpolitisch, konstruktiv und fachlich kompetent“, so fasst der Markenspezialist Rainer Schilling die Arbeit der Preis­richter zusammen, „trotzdem war es harte Arbeit“, denn es galt 87 Einreichungen zu beurteilen. Bereits zum neunten Mal wird der Award vergeben, bei dem die Crème de la Crème in Sachen Marken- und Messeauftritte um die begehrten Trophäen in Gold, Silber und Bronze kämpft.

„Da ist es wichtig, dass die Jury kritisch und konstruktiv aber auch mit intensivem Ringen um die Platzierungen arbeitet“, weiß Jury-Mitglied Harald Kötter vom AUMA, Einstimmigkeit war auch in diesem Jahr Pflicht für die Preisvergabe. „Die in der Jury entstandenen Ergebnisse haben ihre absolute Rechtfer­ti­gung, bestärkt Michaela Kruse von Miks Konzepte aus Hamburg die Entscheidungen.

Qual der Wahl
Gerne hätten die Preisrichter 87 Awards vergeben, doch es galt, den olympischen Gedanken um­zusetzen. Besonders schwierig war die Qual der Wahl in der Kategorie „L – Messeauftritte bis 500m²“, hier gab es gleich 30 Einreichungen. Insgesamt lässt sich festhalten: Die Jury hat sehr kompetente und beeindruckende Lösungen in sehr hoher Qualität gesehen, „ dabei stand sie den Projekten mit besonderem Mut und inten­siver persönlicher Atmosphäre besonders positiv gegen­über“, weiß Michaela Kruse. Für sie liegt hier einer der Trends, „Authentizität, Per­sönlichkeit, Konse­quenz, das sind für mich die weichen Faktoren, mit denen sich in Zukunft im Wettbewerb behaupten lässt.“

Im Vorfeld des Jurymeetings wurden ein acht Zentimeter dicker Ordner an Konzepten sowie die Einreicher-Homepage mit zusätzlichem Film- und Bildmaterial gesichtet. Am Tag der Jurysitzung erfolgte dann die entscheidende Bewertung im Rahmen eines zwölfstündigen Meetings. Intensive Diskussionen und eine Bewertung nach den Kriterien: Idee zum Auftritt, architektonische Umset­zung, Unternehmens- und Marken­kommunikation, Produktpräsentation, begleitende Maßnahmen und nicht zu vergessen Erfolgskontrolle und Follow-up-Maßnahmen ergaben die Preisträger.

Konsequenz und Stringenz

Bleibt nur noch zu sagen: Jede ADAM-Einreichung ist ein Gewinner: Auftraggeber haben im Vorfeld des Auftritts geplant, wie sie erfolgreiches Marketing mit der Messebeteiligung oder dreidimensionalen Markenauf­tritten betreiben. Dienstleister – Architekten, Designer, Kommunikations­spezialisten – haben aus den Zielen des Auftraggebers eine räumliche Inszenierung geschaffen, die dessen Kunden anspricht. Wir freuen uns schon jetzt auf die Einreichungen 2010, dann feiert ADAM seinen 10. Geburtstag.

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Zu ADAM gehört EVA:

EVA steht für Event Award. Er wird vom Forum Marketing-Eventagenturen für herausragende Marketing-Events und Maßnahmen der Live-Kommunikation vergeben.

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ADAM 2009 in Zahlen

87 Einreichungen
20 Preisträger

davon:
7 x Gold
5 x Silber
8 x Bronze