Adam 2004 - Kategorie M bis 150m² - Gold
Papier ist … – VDP-Verband deutscher Papierfabriken auf der Drupa 2004
Aussteller: VDP – Verband deutscher Papierfabriken
Architektur / Design: d’art DESIGN GRUPPE
Messebau-Unternehmen: ACES Realisation von Designprojekten GmbH
Ziel des VDP-Messeauftritts war es, die Branche zu repräsentieren, Fachbesuchern, Kunden und der allgemeinen Öffentlichkeit ein positives Bild der Papierindustrie und des Werkstoffs Papier zu vermitteln sowie als Service für die Unternehmen der Branche Informationen und Anfragen weiterzuleiten und Kontakt- / Kommunikationsplattform für die Mitglieder zu sein. Die verbandlichen Vorgaben wurden durch die Gestaltung anschaulich umgesetzt.
Die Standgestaltung lehnte sich an organische und topographische Formen an, so dass sich der Besucher auf dem Stand in einer „Papierlandschaft“ wieder fand.
Es wurden verschiedene Inseln aufgeschichtet, die jeweils einen anderen Aspekt des Themas Papier aufgriffen und die verschiedenen Stufen der Papierherstellung und Produktion symbolisierten. Papier ist … Vielfalt, Natur, Information, Rohstoff … Bei der Gestaltung wurde gezielt auf die Neugier der Besucher und den Einsatz haptischer Elemente gesetzt, um die Lust am Erkunden und Entdecken zu wecken.
Kommentar der Jury:
Der Verbandsauftritt ist ein mutiges Spiel mit dem eigenen Produkt bzw. dem Produkt seiner Mitglieder. Geschaffen wurde eine perfekte Symbiose zwischen Material und Formgebung.
Adam 2004 - Kategorie M bis 150m² - bronze
Wanderausstellung d. Fachverbandes Tischler NRW
Aussteller: Fachverband Tischler NRW
Architektur / Design: Ueberholz Messebau GmbH
Messebau-Unternehmen: Fachverband Tischler NRW
Es sollte ein Konzept entwickelt werden, in dem schlüssig gezeigt wird: Tischler sind Partner, Berater, Moderatoren und Macher. Entstanden ist eine Ausstellung von vier Baucontainern, die für ca. drei Jahre durch NRW tourt.
Die Idee ist, außergewöhnliche dreidimensionale Bilder zu bauen, mit denen den Besuchern assoziativ das gewünschte Image gezeigt und erlebbar gemacht wird. Hierfür werden vier Wohnsituationen außergewöhnlich interpretiert:
- Das Bad wird dargestellt als die „Nasszelle“. Eine gebaute Gitterkonstruktion in Form eines Eis zeigt höchste Präzision in der Verarbeitung und verweist auf den Ursprung des Erlebens mit Wasser.
- Der Bereich Ruhen wird dargestellt mit dem Bild „Im Stehen schlafen. Eine Stehbank lädt vor wechselnden Farbstimmungen einer Lichtwand zum Entspannen ein.
- Der Bereich Wohnen wird durch zwei schwere Sessel symbolisiert, vor denen ein Teppich aus Holz und Estrich liegt.
- Der Bereich Essen zeigt am Beispiel einen großen Tisches die Küche als Kommunikationsplatz.
Die Mitglieder des Fachverbandes nutzen die ungewöhnliche Ausstellung in vielfältiger Weise. Der Zuspruch ist inzwischen so groß, dass die Ausstellung auf jeden Fall noch ein viertes Jahr stattfinden wird.
Kommentar der Jury:
Es ist eine gelungene Präsentation der Leistungen des Tischlerhandwerks und ein außergewöhnlicher Weg für einen Verband, sich so in der Öffentlichkeit darzustellen.
Adam 2004 - Kategorie M bis 150m² - bronze
INSIDE – OUT, Miks Konzepte auf der Marketing Services 2004
Aussteller: MIKS Konzepte GmbH
Architektur / Design: MIKS Konzepte GmbH
Messebau-Unternehmen: MIKS Konzepte GmbH
Beteiligter Partner für Mediendesign: Martin Hasse Medien Design
Auf der Marketing Services wollte Miks die „passenden Kunden“ erreichen. Es galt, diese in der heterogenen Besucherstruktur zu finden: jüngere Marketing-Assistenten ohne spezifisches Interesse an Messebau einerseits und andererseits einige hochkarätige Marketing-Entscheider mit dem Ziel eines Marktüberblicks im Bereich von Messelösungen.
Gefunden wurden diese mit dem Konzept Inside-out. Baustellenatmosphäre und offene Unterkonstruktionen bildeten die Außenhaut des Messestandes. In der Mitte, auf den ersten Blick nicht sichtbar, befand sich der eigentliche Messestand, klar und sauber gestaltet, mit edlen Materialien gebaut. Um den Brückenschlag zwischen innen und außen zu schaffen, wurden an allen vier Eingängen und im Innern des Standes Kameras installiert, die Bilder von außen nach innen und vice versa projizierten. Auf spielerische Weise wurde hier in einem ersten Step nonverbal kommuniziert. Intensive Gespräche gab es an einem einzelnen großen Konferenztisch auf Barhockerhöhe im Innern der Standes.
Kommentar der Jury:
Außen pfui – innen hui, auf diese Art und Weise ist es gelungen die Neugierde der Messebesucher zu wecken. Das Motto „inside-out“ wurde gut und konsequent umgesetzt.
