EVA 2008

„Eine gute Idee bedarf nicht vieler Worte“, fasst Jury-Sprecher Dr. Gerd Wirtz ein Kernelement der mit EVA prämierten Projekte zusammen. „In diesem Jahr wurden viele Einreichungen mit Awards belohnt, die schnörkellos ein klares Ziel verfolgten und dies mit einer Grundidee konsequent durchführten“.

„Die Einreichungen – und auch die Auswahl der Preisträger – dokumentiert, dass Events als Instrument für die Markenführung unerlässlich sind“, ergänzt Jurymitglied Thomas Hüser. „Zum Beispiel haben in den Kategorien Public und Corporate, also EVONIK und Mercedes, zwei Maßnahmen gewonnen, die geradezu beispielhaft zeigen, wie Markenpositionierung via Event gestaltet werden kann.“ Damit ist die Live-Kommunikation zum festen Bestandteil der integrierten Kommunikation geworden.

Hohes Niveau bei allen Einreichungen

Aber es gilt auch ein wenig Wasser in den Wein zu gießen, denn insgesamt war zu beobachten, dass schräge, experimentelle Ansätze etwas seltener geworden sind. „Vielleicht fehlt dem einen oder anderen Kunden noch der Mut, mit einem ungewöhnlichen wie originellen Auftritt anzuecken“ so Thomas Hüser. „Ein Kompliment muss man der Branche in Hinblick auf den handwerklichen Standard machen. Logistik und Organisation sind bei den meisten Bewerbern auf einem beeindruckend hohen Niveau.“ Ein Fakt der die Juryarbeit nicht leichter machte, denn es gab wie in jedem Jahr, mehr Projekte die einen Award verdient hätten, als Preise zu vergeben waren.

Konstruktiv und Kritisch – Die Arbeit der Jury

Die EVA-Jury 2008

„Wir brauchen Klasse statt Kompromisse - darin waren sich alle einig,“ fasst Antje Schmaus die kritisch konstruktive Arbeit zusammen. „Also wurde engagiert diskutiert und mutig entschieden. Mit Blick auf die Vielfalt der eingereichten Projekte war das eine echte Teamleistung!“ Und so rang die Jury in einem zeitaufwändigen Marathon um die erfolgreichsten Projekte. Vor der Sitzung galt es einen (Akten-)Ordner voll Konzepte zu sichten, die filmischen Projektzusammenfassungen via Internet zu betrachten und ein persönliches Ranking der eingereichten Arbeiten zu erstellen. Während der Jury-Sitzung wurden dann sämtliche Projekte nochmals mittels Video- und Präsentationsmaterialien genauer unter die Lupe genommen. Am Ende standen die Benotung der Projekte und die Diskussion der Ergebnisse. „Eine Arbeit die aber auch riesig Spaß machte, denn die Diskussion mit den unterschiedlichen Spezialisten der Eventbranche, war nicht nur zeitaufwändig sondern spannend und anregend“, weiß Jochen Seefried.

EVA bewertet als einziger Award Maßnahmen der Live-Kommunikation ganzheitlich und nicht ausschließlich unter dem Blickwinkel der Kreativität. Weiter ist die Zusammensetzung der Jury einzigartig: Unternehmen, Agenturen und Dienstleister, die sich an EVA beteiligen, sind von einer Jury-Teilnahme ausgeschlossen. Dies ermöglicht jederzeit einen offenen Diskurs im Sinne des besten Ergebnisses.

Bei den mit EVA prämierten Projekten spielten – wie in den Jahren zuvor – die kreative Konzeption, didaktische Informationsvermittlung und dramaturgische Inszenierung im Zusammenhang mit emotionalen sowie rationalen Komponenten und definierten Zielen des Kunden eine entscheidende Rolle. Hinzu kommen logistische, technische und organisatorische Aspekte.

Ausgelobt wird EVA von:

 

Zu EVA gehört ADAM:

ADAM steht für Award der ausgezeichneten Marken- und Messeauftritte. Er wird vom FAMAB für herausragende Messeauftritte und Markenauftritte abseits von Messen und Messebeteiligungen vergeben. 

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