eva 1999 - public events - gold
Magical Garden - Vorwerk Teppiche präsentieren eine Inszenierung von Robert M. Wilson.
Auftraggeber: Vorwerk & Co., Hameln
Agentur: Rudolf Stilcken u. Partner, Büro für Kommunikation GmbH, Hamburg
Ein Magical Garden so schön wie im Märchen bildete die Kulisse für die Markteinführung der neuen Künstlerkollektion "Flower Edition" anläßlich des zehnjährigen Bestehens der "dialog art collection", bzw. der "First Edition" von Vorwerk. Veranstaltungsort war die Orangerie der Herrenhäuser Gärten in Hannover, da die gepflegten Parkanlagen und Blumenlandschaften das Ambiente des Magical Garden perfekt abrundeten. Die neun Tage dauernde Veranstaltung wurde von dem amerikanischen Bühnenregisseur Robert M. Wilson konzipiert und umgesetzt. Die Idee, kunstvolle Teppiche durch eine künstlerische Darbietung zu präsentieren, führten zu der Verbindung von Teppich und Märchen, denn der fliegende Teppich ist ein typisches Symbol für Märchen und Fabeln. Eine perfekte Inszenierung versetzte die Besucher in eine traumhafte Märchenwelt. Klänge, Düfte und das künstliche Lichtspiel wurden auf die Performance abgestimmt, Schauspielstudenten verkörperten Gestalten aus der Fantasiewelt. In dieser Umgebung bildeten die Teppiche eine Form von Stillleben inmitten von realem Leben. 25.000 Besucher und 400 persönlich geladene Gäste ließen sich von der außergewöhnlichen und einzigartigen Darbietung verzaubern. Eine Videodokumentation wurde an alle Handelspartner verschickt. Mit dieser Aufsehen erregenden Inszenierung positionierte sich die Firma Vorwerk als kreativer und innovativer Bodengestalter am Markt.
eva 1999 - public events - silber
THE STORY OF BERLIN - Geschichte einer Metropole.
Auftraggeber: THE STORY OF BERLIN Betreiber KG, Berlin
Agentur: Clausecker & Bingel. Ereignisse. GmbH
Um die Bewohner und Besucher der Hauptstadt Berlin nachhaltig auf eine Ausstellungseröffnung aufmerksam zu machen, bedarf es schon eines ganz besonderen Events. Aus diesem Grund wurden unter dem Motto "Eine Stadt schaut in den Spiegel" gleich zwei unterschiedliche Eventmaßnahmen mit verschiedenen Einzelaktionen konzipiert, deren zeitliche Dramaturgie sich zur Eröffnung der Ausstellung "THE STORY OF BERLIN" miteinander verband. Das gemeinsame Ziel der Aktionen lag darin, die Einzigartigkeit der Ausstellung - eine Zeitreise durch acht Jahrhunderte gelebte Berliner Geschichte - herauszustellen und zu dokumentieren. Im Zuge der ersten Aktion "Berliner gesucht" wurden im Vorfeld 4.000 Berliner fotografiert und die Portraits am Tag der Eröffnung an einer 2 km langen Wäscheleine am Ku'damm aufgehängt. Im Rahmen der zweiten Maßnahme brachten zwei mobile Aktionsbilder geschichtliche Ereignisse als Event auf die Straße. Acht als Friedrich der Große verkleidete Reiter präsentierten zu Pferde die verschiedenen Gesichter der umstrittenen Persönlichkeit. Der Fall der Mauer wurde auf einem von einer Betonwand geteilten Tieflader dargestellt, der in Schrittgeschwindigkeit über die Straßen rollte. Auf beiden Seiten wurden Szenen des geteilten Berliners Alltags nachgespielt. Am Tag der Ausstellungseröffnung bestimmten die mobilen Aktionsbilder das Stadtbild am Ku'damm. Darüber hinaus brachten Pflastermaler Bilder der Ausstellung live auf das Trottoir. 25.000 Menschen besuchten über den Tag verteilt die Veranstaltung; das Ziel, ein "Talk of Town" -Event zu inszenieren, wurde damit erreicht.
eva 1999 - public events - bronze
Hochhausverhüllung des Verwaltungsgebäudes W 1 der Bayer AG in den „Mega Pack" ASPIRIN.
Auftraggeber: Bayer AG, Leverkusen
Agentur: Litomobil, Nürnberg
Anlässlich des 100. Geburtstags der Bayer AG sollte dem weltweit bekanntesten Medikament des Unternehmens ASPIRIN vor einem Millionenpublikum ein unübersehbares Denkmal gesetzt werden. Die Inszenierung musste spektakulär und medienwirksam sein, denn da fast jeder Mensch irgendwann einmal unter Kopfschmerzen leidet, war die anzusprechende Zielgruppe beinah grenzenlos. Aus diesen Überlegungen heraus entstand die Idee, die 122 Meter hohe Konzernzentrale der Bayer AG in die größte Pillenschachtel der Welt zu verwandeln.
Die technischen Schwierigkeiten und die innovativen technischen Lösungen, die die spektakulären Hochhausverhüllung begleiteten, sorgten schon im Vorfeld für eine breite Berichterstattung. Neben einem minutiösen Montage- und Ablaufplan, wurde ein Zeit- und Regieplan erstellt, der es trotz der aufwändigen Sicherheitsvorkehrungen und den strengen Auflagen des Chemiewerks ermöglichte, die letzten entscheidenden Stunden der Verhüllung vor Tausenden von Besuchern, Fernsehteams und der Presse zu präsentieren. Die Schließung des letzten Reißverschlusses wurde auf den Punkt genau von einem TV-Satelliten erfasst und weltweit ausgestrahlt. Den Abschluss bildete die feierlich inszenierte Demontage zwei Wochen später, bei dem das Gebäude in "einem Rutsch" die Hüllen fallen ließ.

