eva 2000 - expo events - gold
„The Magic of Sounds“ – Sennheiser-Auftritt auf der EXPO 2000
Auftraggeber: Sennheiser electronic GmbH & Co. KG, Wedemark
Agentur: Franke & Runge Veranstaltungs GmbH, Hannover
Empfangen von zartem Wispern im halbdunklen Raum wandelt der Besucher durch einen sich hinschlängelnden Klangtunnel. Subtile Geräusche der Natur werden abgelöst durch die Kraft eines Vulkanausbruchs, Marktplatzgetümmel mischt sich mit mystischen Gesängen, die Monotonie eines tickenden Weckers geht in Motorengeräusche über. Mit „The Magic of Sounds” wurde das EXPO Motto Mensch - Natur - Technik rein akustisch und sinnlich-subtil umgesetzt. Die Klangkomposition setzte sich zusammen aus Geräuschen, Sprachclips und tonal komponierten Elementen. Alle Elemente standen in einem rhythmisch-klanglichen Verhältnis zueinander, das Grundgerüst wurde von einer durch Glocken gespielten Tonsequenz erzeugt. Interaktive Spielmöglichkeiten boten die sogenannten Cocoons, die von dem Geräuschetunnel abzweigten und jedes der drei Themen noch einmal aufgriffen. Im Cocoon Natur konnte der Besucher durch Bewegung bzw. das Anfassen einer Plasmascheibe Klangevents erzeugen; im Cocoon Mensch die eigene Stimme durch einen Vocoder manipuliert wahrnehmen und im Cocoon Technik weckte ein NoiseGuard die Neugier und die Experimentierlust. Auch im Außenbereich des Standes, dessen Architektur durch gespannte Freiformflächen mit weißem Membrandach beeindruckte, fanden die Besucher vielfältige Experimente rund um das Thema Ton und Klang vor und konnten Sennheiser-Produkte spielerisch kennenlernen. Mit „The Magic of Sounds” gelang es Sennheiser auf sehr subtile und einprägsame Weise ein neues Bewusstsein für Ton zu schaffen und hochmoderne technische Produkte sinnlich erlebbar zu machen.
eva 2000 - expo events - silber
Bosch Pavillon auf der EXPO 2000
Auftraggeber: Robert Bosch GmbH, Leonberg
Agentur: Milla & Partner GmbH, Stuttgart
Mit dem Zoom unterwegs: Vom Weltall über Stätten und Zeugnisse der menschlichen Kultur bis in die Nervenzellen des menschlichen Körpers. Die Besucher des Bosch-Pavillons auf der EXPO 2000 schlüpften zum Auftakt ihres Bosch-Rundganges in die Rolle eines Impulses auf der Reise durch einen Chip. Telematische, digitalisierte Dimensionen wurden sinnlich erfahrbar und gaben das Drehbuch vor für die anschließende Entdeckertour durch eine telematische Landschaft: Raum für Raum eröffneten sich immer wieder andersartige Gesamtatmosphären, in denen die Produkte und Botschaften des Unternehmens Bosch inszeniert wurden. Aktiv und spielerisch wurde das nahtlose Ineinandergreifen der Welten erfahren. „Alles hängt zusammen”; vom Satelliten im Weltraum über den Menschen bis hin zu der kleinsten Einheit der Informationstechnik. Mittendrin der Besucher selbst, der als aktiv Reisender spielerisch und mit viel Lust die einzelnen Themen erkundet. Der Besucher wird zum Handlungsreisenden, der die verschiedenen Informationen lenkt, auswertet und benutzt. Am Ende des Rundganges nahm der Besucher ein eindrucksvolles Bild von den Visionen des Unternehmens Bosch mit nach Hause und das persönliche Erlebnis, sich selbst als Mensch der Zukunft kennengelernt zu haben, als Reisender einer telematischen Landschaft. Mit dem Bosch Pavillon gelang es dem Unternehmen, sich sowohl als internationales Weltunternehmen zu präsentieren als auch als Unternehmen mit Tradition und humaner Verantwortung. Die Gesamtwirkung erzeugte ein positives Staunen über Bosch.
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Chemidrom „Life is chemistry“ auf der EXPO 2000
Auftraggeber: Verband der Chemischen Industrie, Frankfurt
Agentur: facts + fiction GmbH, Köln
Statt trockener Formeln befahrbare Moleküle, statt Faktenwissen kinetische Effekte und sinnliche Duftinszenierungen. „Alles ist Chemie”, ob wir schmecken, fühlen, sehen, Häuser bauen oder angenehm zurückgelehnt in Zügen durch das Chemidrom „Life is chemistry” schlängeln. Von außen eine grün-bläulich schimmernde Röhre, die sich mit drei Metern Höhe und 250 Meter lang ellipsengleich durch die Halle windet, eröffnete sich im Innern des Ride eine phantastische Welt der Chemie. Sanft und sensibel wurde das Thema Chemie mit Installationen präsentiert, die alle Sinne gleichermaßen ansprachen und allen Altersgruppen gerecht wurden. Ausgestattet mit individuellen, auf den Schultern liegenden Soundsystemen gingen die Fahrgäste in computergesteuerten Zügen auf die Reise. Sie erlebten die Faszination eines in vielfacher Vergrößerung nachgebauten Moleküls, durchfuhren ein audio-visuelles Theater mit separat ansteuerbaren Glaswänden als Projektionsfläche und erschnupperten eine szenische Duftinstallation. Die Welt der Chemie wurde im Chemidrom gleichermaßen anschaulich wie emotional berührend dargestellt. Der Chemieindustrie gelang es mit dem Auftritt, sich sowohl selbstbewusst als auch problemorientiert-kritikfähig zu zeigen und Sympathien für sich und die Chemie zu wecken.

