eva 2001 - efficiency events - silber

Das K10-Powwow

Agentur: GET THE POINT, Lohmar

Auftraggeber: T-MOBIL

Aufgabe:

300 Mitarbeitern aus den Standorten Bonn, Dortmund und Hamburg, die sich bisher nur per Telefon kannten, die Möglichkeit zu geben, sich persönlich kennen zu lernen.

Die Trendsetter und Lifestyle-Schnüffler haben es bereits erkannt: Die Großstadt-Indianer sind mächtig im Kommen. Und das nicht erst seit dem „Schuh des Manitou“.

Aber neben diesem trendigen Aspekt ist ein typisch indianisches Powwow – noch dazu unter Anwesenheit eines echten Häuptlings – eine clevere, weil „stammesverbindende“ Idee. Man hat es den Gesichtern der Teilnehmer angesehen: Sie hatten Spaß an diesem Get together. Mal was anderes, als die sattsam bekannten Betriebsausflüge, denen man ja ähnlich einende betriebshygienische Wirkung zuspricht.

Trotz der fast schon esoterischen Grundhaltung – wir trommeln gemeinsam, malen arme Pferde an und üben uns ansonsten in einer Polonaise á la Winnetou – scheint das K10 Powwow dennoch eine charmante Aktion gewesen zu sein, die nicht nur kostengünstig über die Bühne lief, sondern tatsächlich zum Kennenlernen und Betriebsklima beigetragen hat. Smarter Randaspekt: Das Essen wurde von den Teilnehmern auch noch selbst zubereitet. Da spart man nicht nur am Catering, sondern die Großstadt-Indianer haben auch noch was fürs Leben, sprich: Rezeptbuch. Hugh.

 


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Brigitte Young Miss – young characters

Agentur: THE EVENT COMPANY, München

Auftraggeber: Gruner + Jahr AG & Co

Aufgabe:

Anzeigenkunden aus Industrie und Agenturen eine Marktforschungsstudie zu präsentieren, bei der junge Mädchen und Frauen im Hinblick auf Musikgeschmack, modische Vorlieben bevorzugte Sportarten und Mediennutzung in verschiedene Typen eingeteilt wurden.

Jeder Mediaentscheider (und Fachjournalist, J) kennt die Situation: Eine neue Studie oder Leserschaftsanalyse wird vorgestellt. Und die Präsentation läuft in aller Regel nach Schema F ab. Der renommierte Marktforscher übt sich in einer Zahlenschlacht, wirft ein Powerpoint-Chart nach dem anderen auf die Leinwand und langweilt innerhalb kürzester Zeit sein Publikum. Das wiederum wird nervös, fängt mit den Füßen zu scharren an, unterhält sich mit den paar Bekannten im Auditorium und wartet ansonsten auf den Startschuss fürs kalte Buffet. Und zieht dann mit der Erkenntnis von dannen, wieder mal eine Veranstaltung besucht zu haben, die man sich hätte schenken können. Irgendwie wusste man das vorher, irgendwie aber auch wieder nicht.

Kompliment also an Gruner + Jahr und The Event Company, den Mediaentscheidern die Brigitte Young Miss-Studie anders präsentiert zu haben. Allein dafür gebührt schon Lob. Über die Bezeichnungen der unterschiedlichen Lesergruppen mag man ja schmunzeln, diese aber in ihrem Ambiente zu treffen, ihre Sprache zu hören (und zu sprechen?), ihre Musik zu genießen und ihr Essen zu teilen. Kurzweilig. Kein Frage. Man bekommt einfach einen plastischeren Eindruck potentieller Zielgruppen.

 


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Draka Messeparty – Op jot Kölsch

Agentur: facts + fiction, Köln

Auftraggeber: DRAKA Multimedia Cable

Aufgabe:

Organisation einer etwas anderen Messeparty, bei der 200 Mitarbeiter und Kunden der jüngst fusionierten Unternehmen NK Networks und Draka Multimedia Cable BV im Mittelpunkt des Geschehens stehen.

Anlässlich der Exponet-Messe in Köln nutzte der ortsansässige Kabelhersteller NK Networks die Gunst der Stunde um den kurz zuvor erfolgten Merger des Unternehmens mit dem niederländischen Unternehmen Draka Multimedia Cable BV zu kommunizieren. Die „kölschen Wurzeln“ des Unternehmens sollten hierbei nicht zu kurz kommen. Ein Heimspiel für die Kölner Agentur facts+fiction, der es ganz ohne Dom gelang, mit einer außergewöhnlichen „Reise rund um den Rhein“ Köln einmal wortwörtlich von einer anderen Seite zu zeigen. Kein Shuttleservice zum Veranstaltungsort sondern die Überquerung des Rheins zu Fuß durch den Stahlbauch der Zoobrücke war der Start der Veranstaltung. Die Gäste zwängten sich durch enge Luken, krabbelten Treppen hinauf und herab, balancierten über den engen Stahlsteg und genossen die künstlerische Inszenierung mit Lichtinstallationen, Videoproduktionen und Performance-Acts junger Kölner Künstler. Am anderen Ufer angekommen wurden die Gäste mit der Bimmelbahn des Schokoladenmuseums zum Schiffsanleger der MS Treibgut gefahren, einer alten Rheinfähre im Industrie-Look, die die Location für den dritten Teil des Events rund um den Rhein darstellte.

Die Umsetzung der Aufgabe wertete die Jury als originelle Idee, die die Teilnehmer aktiv forderte und den Bezug zum Unternehmen herstellte. Auch das Unterhaltungsprogramm präsentierte Köln nicht klischeehaft, sondern durch humorvolle Ironisierung der Klischees. Für die Jury verdiente dieser „Motion-Event“ mit kleinem Budget einen dritten Platz in der Kategorie der Efficiency-Events.

 


EVA 2001 in Zahlen

84 eingereichte Projekte
13 Preisträger:

  • 3 x Gold
  • 4 x Silber
  • 4 x Bronze
  • 2 x Sonderpreis der Jury

Zu EVA gehört ADAM:

ADAM steht für Award der ausgezeichneten Marken- und Messeauftritte. Er wird vom FAMAB für herausragende Messeauftritte und Markenauftritte abseits von Messen und Messebeteiligungen vergeben. 

Hier gehts zu ADAM 

ADAM & EVA Preisverleihung 2011

Alle Infos rund um die ADAM & EVA Preisverleihung 2011 finden Sie unter www.adam-eva-award.de

Ausschreibungsunterlagen

Die Ausschreibungsunterlagen können Sie hier downloaden: