eva 2002 - exhibition events - gold
Experimental Cloud
Agentur: Atelier Markgraph
Kunde: Messe Frankfurt Projekt Light + Building / Aircontec
Zielgruppe:
Besucher der Messen „Light + Building" sowie „Aircontec", Fachmedien und die Öffentlichkeit
Ziel:
Etablierung der Messe Frankfurt als Standort für die Klimatechnik-Branche sowie Stärkung der Fachmesse Aircontec gegenüber der Light + Building
Anlässlich der Aircontec und der Light + Building galt es für die Messe Frankfurt, die beiden zeitgleichen Veranstaltungen thematisch zu verbinden und die Klimatechnik gemeinsam mit der Beleuchtung als zwei zusammengehörige Teile in der Architektur darzustellen. Zu diesem Zweck wurde der gesamte Kuppelbau der Galleria zwischen Halle 8 und 9 des Frankfurter Messegeländes mit einer künstlichen Wolke verhängt, die nach meteorologischen Gesichtspunkten eine „echte" Wolke war. Mehrmals täglich fuhren ein Moderator und ein Ingenieur durch die kontrollierte thermische Schichtung und erklärten den Besuchern an dem realen Exponat das Phänomen der Wolkenbildung. Geschaffen wurde ein Event, das nach Auffassung der Frankfurter Rundschau ein „poetisches Erlebnis" war – nicht zuletzt wegen ihrer Klang-Lichtinstallation nachts als Beitrag zur Luminale. „Constructing Atmosphere" versinnbildlichte eines der Ziele bei der Suche nach alternativen Energien: Das maßgeschneiderte Klima für den Menschen. Es versinnbildlichte aber auch das Zusammenspiel von Klima und Beleuchtung. Das Event zeigte, dass Arckitektur und Klimatechnik zusehends auf die Bedürfnisse des Einzelnen reagieren und daher zur Gestaltung des persönlichen Komforts des Menschen beitragen.
Statement der Jury:
Durch „Construting Athmospheres" wurden die beiden Messen Light + Building und Aircontec (Fachmesse für Gebäudetechnik) in beispielhafter Weise verbunden, die künstliche Wolke als Synonym für die Gebäudetechnik und die Lichtshow als Beitrag der Light + Building. Zeitgleich präsentierte sich die Messe Frankfurt bei der Bevölkerung als innovativ und sympathisch, denn die Wolkenshow war jeden Abend ein Treffpunkt der Nachtschwärmer im Rahmen der Luminale.
eva 2002 - exhibition events - silber
Opel Frogster
Agentur: On Air Production Kommunikationsmarketing
Kunde: Adam Opel AG
Zielgruppe:
Junge (potenzielle) Käufer zwischen 12 und 19 Jahren.
Ziel:
Verjüngung des Markenimage
Untermauerung des Slogan: „Frisches Denken für bessere Autos“
Opel nutzt die IAA 2001, um die Designstudie „Frogster“ vorzustellen und beabsichtigt damit eine Verjüngung des Marken-Images, denn sie offenbart eine ganz neue Seite der Marke: Jung, unkonventionell, frech - getreu dem Motto „Frisches Denken für bessere Autos“. Der Bruch macht Sinn, denn eine Verjüngung der potenziellen Käufer ist dringend erforderlich. Zentrale Idee in dem Konzept ist der Green-Tower, der täglich sein Aussehen verändert, den Graffiti-Sprayern sei Dank.
Auf drei inhaltlichen Ebenen des Pavillons präsentierte OPEL mit digitalen und interaktiven Mitteln die Gedankenwelt der Designer, ihre Umsetzung in (junge) Opel-Produkte sowie die Welt der Zielgruppe selbst, etwa durch Extremkletterer oder Spontan-Rapper. Vertreter der Szene begleiteten die Besucher durch den Pavillon, nicht Messe-Hostessen.
Statement der Jury:
Mit diesem witzigen, interaktiven und zielgruppengenauen Auftritt präsentierte sich Opel der Jugend ohne ein echtes Produkt vorweisen zu können. Durch die hohe Interaktivität und den mutigen ganzen Schritt nach vorn ist dennoch eine glaubwürdige Umpositionierung gelungen.
eva 2002 - exhibition events - silber
Magie de l'Energie
Agentur: Bellprat Associates AG
Kunde: EOS, Energie Ouest Suisse
Zielgruppe:
Besucher der Expo ‘02 zwischen 8 und 80.
Ziel:
Das Thema Energie aus Wasserkraft für die Besucher der EXPO 02 sympathisch darzustellen. Eine Präsentation weg von den technischen Lösungen wurde gesucht.
Die EOS verfolgt das Ziel, Besucher für das Thema „Strom durch Wasserkraft" zu sensibilisieren. Ein brausender Wasserfall im Inneren des Pavillons eröffnet die Präsentation, gefolgt von einer Licht- und Wassershow, in der ein Magier nach seinem Belieben mit den Elementen Wasser und Licht spielt. Im letzten Raum spielt das Klangorchester aus Handrührgeräten, Staubsaugern, Föhnen, Waschmaschinen..., insgesamt 500 Haushaltsgeräten, eine Schweizer Volksmelodie. Was man mit Schweizer Strom nicht alles machen kann!
Liebenswert auch das Augenzwinkern mit dem diese Inszenierung stattfindet: Die Schweizer Flagge muss etwa 30 Mal täglich 800 Schleudertouren über sich ergehen lassen.
Statement der Jury:
Wohliges Zusammenspiel von künstlerischen, technischen und selbstironischen Elementen, die die Energieversorger in einem sympathischen Licht erscheinen lassen. Intelligenter Einsatz von Technik im Zusammenspiel mit Alltagsprodukten – außergewöhnlich auch für eine EXPO-Maßnahme.

