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Wir Flüchtlinge in Stuttgart
Veranstalter: Landeshauptstadt Stuttgart, Stiftung Geißstr. 7, Institut für Auslandsbeziehungen, Conny Winter
Agentur: Milla & Partner
Zielgruppe:
Die Stuttgarter Öffentlichkeit und insbesondere die Flüchtlinge in Stuttgart
Ziel:
Ehrung der Flüchtlinge und Eröffnung eines Dialogs
Anlässlich des Inkrafttretens des Gesetzes zur Kommunalen Flüchtlingsunterbringung vor 15 Jahren war es das Anliegen der Stadt Stuttgart, ihre alten und neuen Flüchtlinge zu ehren und den Begriff „Flüchtling" an sich zu hinterfragen. Dazu lud die Stadt 100 ihrer Menschen mit Flüchtlingsstatus sowie 100 ihrer namhaften Bürger, die auch eine Vergangenheit als Flüchtling haben, zu einer gemeinsamen Tafel. Location: Der Ort, an dem auch über das Schicksal der Flüchtlinge entschieden wird: die Lobby und der große Sitzungssaal des Rathauses. Die gemeinsame Mahlzeit, von fünf Stuttgarter In-Gastronomen kredenzt und der Dialog der alten und neuen Flüchtlinge waren das interkulturell verstandene und gelebte Event. Eine der letzten noch existierenden Großbild-Polaroid-Kameras garantierte 1 m große Portraits der Flüchtlinge, die im Anschluss an die Veranstaltung vier Wochen im Stuttgarter Institut für Auslandsbeziehungen ausgestellt wurden. Es gab an diesem Abend keine Negative, nur Positive.
Statement der Jury:
Ein Beweis, dass Events nicht zwangsläufig schräg oder laut sind. Ein Beweis, dass politische Botschaften nicht zwangsläufig langweilig oder trocken sind. Ein ernstes dunkles Thema heiter und menschlich.

