eva 2002 - pos-events - gold
Esprit Mega Promotion
Agentur: Jochen Schweizer GmbH Agentur für Marketing-Kommunikation
Kunde: Esprit Europe
Zielgruppe:
Die breite Öffentlichkeit
Ziel:
Öffentlichkeitswirksam die Eröffnung des Esprit-Mega-Stores zu kommunizieren.
Der Event sollte alle Passanten auf die Eröffnung des Esprit Mega-Flagship-Stores in München aufmerksam machen. Zentrales Mittel: rote Esprit Megatüten mit den anmutigen Ausmaßen von 120 x 80 cm, die angeheuerte Freiwillige als Promotoren wie normale Einkaufstaschen durch die Münchener Innenstadt trugen. Die eigentlich unverfängliche Einkaufstüte erhielt durch ihre Ausmaße den Informationswert und den Wahrnehmungsgrad einer mobilen Werbetafel. 1000 Promotoren strömten an jenem Samstag Morgen von 8 Standorten über 56 Routen aus und gingen 4 Stunden „shoppen".
360000 E-Mails an freizugängliche oder agentureigene E-Mail-Verteiler waren erforderlich, um 1000 zuverlässige Promotoren herauszufiltern. Die Kommunikation zwischen der Agentur und den Interessenten einschließlich deren genauer Einweisung erfolgte ausschließlich über eine eigens für die Maßnahme eingerichtete Homepage.
Die 56 Routen waren durch einen genauen zeitlichen Ablauf der Maßnahme aufeinander abgestimmt, und die Einhaltung der Routen wurde durch Stempelkarten überwacht, sodass die Münchener Innenstadt flächendeckend „Esprit-rot" wurde.
Statement der Jury:
Simpel und gleichzeitig außergewöhnlich, geringer Aufwand mit gleichzeitig hoher Aufmerksamkeitswirkung – klasse.
eva 2002 - pos-events - silber
Yahoo! Summerfeeling-Bus
Agentur: The Promotion Company
Kunde: Yahoo
Zielgruppe:
Internet-User jeder Altersklasse in großen deutschen Ballungszentren.
Ziel:
Generierung neuer User und Steigerung der Markenbekanntheit
Um neue User zu generieren und bestehenden Kunden ein positives Markenerlebnis zu vermitteln, präsentierte sich Yahoo als friendly guy, der an nasskalten Tagen trotz 8 Grad Außentemperatur den Sommer in zehn deutsche Großstädte holte: Ein lila und gelb gebrandeter Greyhound-Bus des Jahres 1954, in dessen Innerem sich Palmen, Blumen, karibische Musik und sonstiges südliches Ambiente bot, tourte im November 2001 durch 10 deutsche Großstädte. Herzstück der Aktion: Das Fotomodul. Interessierte hatten die Möglichkeit, sich mit Requisiten und Cocktails fotografieren zu lassen und konnten die Fotos nach persönlicher Registrierung bei Yahoo als „Urlaubsgrüße" an Freunde und Bekannte on-line verschicken. 4000 neue Anschriften wurden so registriert. Angenehmer und sehr wohl geplanter zusätzlicher Effekt: der lila-gelbe Bus stach überall ins Auge, in den Städten genauso wie auf der Autobahn.
Statement der Jury:
Cool, schräg und gleichzeitig bescheiden. Schließlich ist Yahoo nicht irgendwer. Witzige Idee, den Sommer in den Winter zu holen.
eva 2002 - pos-events - bronze
Frisch verliebt mit Gaffel
Agentur: kogag Bremshey & Domning GmbH
Kunde: Gaffel Brauerei
Zielgruppe:
Konsumenten von jung bis alt in Kneipen, Restaurants und Bars sowie in 290 selektierten Getränkemärkten in der Region Köln.
Ziel:
Bekanntheit und Konsumentenbindung der Marke Gaffel Kölsch zu steigern
Die Gaffel Brauerei nutzte den Wonnemonat Mai, um die Emotionalisierung ihres Produktes voranzutreiben und Konsumenten unter dem Motto „Frisch verliebt mit Gaffel" verstärkt an ihr Produkt zu binden. Die Verkaufs-Events in Kneipen und auf öffentlichen Plätzen waren Teil eines interdisziplinären Mediamixes, zu dem vom Bierdeckel über Promotionsteams und Radiospots bis zu Plakaten alles gehörte. Dabei drehten sich die Events rund um den Mai-„Käfer“. Eine Attrappe des sog. Gaffel-Käfers diente als „Rahmen“ für Kuschelbilder und Knutschpässe, die die Pärchen und solche, die es werden wollten, als Erinnerung erhielten. Weiterer Bestandteil der Kampagne: Ein Preisausschreiben, bei dem es ein Käfer Cabriolet Baujahr 1978 zu gewinnen gab. So wurde ein Pool an Anschriften von neuen Gaffel-Liebhabern generiert.
Statement der Jury:
Durch den roten Faden, der hier durch Getränkemärkte, Kneipen, Radiostationen und Zeitschriften „gesponnen" wurde, entstand eine sehr effektive und wirkungsvolle Aktion, bei der auch der Ansatz der integrierten Kommunikation nicht auf der Strecke blieb. Gleichzeitig gelang es, gegen die millionenschweren Kampagnen der Fernsehbiere, in die Domäne der traditionellen Kölsch-Marken einzudringen.

