eva 2002 - public events - gold
Frankfurt - City of the Euro
Agentur: Atelier Markgraph
Kunde: EURO-Point e.V.
Ziel:
Mit dieser Feier sollte das Gefühl des Abschieds von der D-Mark mit der Begrüßung des Euros verbunden werden. Weiter sollte die Stadt Frankfurt als „City of the Euro" im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert, ein breites Publikum für die neue Währung begeistert und die Vielfalt der europäischen Gemeinschaft emotional erlebbar gemacht werden.
Zielgruppe:
Einwohner und Besucher der Stadt Frankfurt sowie des Rhein-Main-Gebiets
Lokale, überregionale und internationale Medien
In der Stunde vor Mitternacht beginnt eine Entdeckungsreise durch den „Rohbau Europa", hier symbolisiert durch das unfertige Galileo-Hochhaus. Die Moderatorin entdeckt in jeder Etage eine Überraschung: In der obersten Etage, die für Griechenland steht, erzählen gesprayte Graffitis die Entstehungsgeschichte Europas, die Niederlande haben den Rapper „Papa Bear" entsandt, die Grande Nation entwickelt aus einer opulenten, typisch französischen Tischszene ein Live-Chanson. Anna Maria Kaufmann steht mit ihrer Version von „La Habanera" aus „Carmen" für Deutschland. In Österreich heißt es „Alles Walzer“. Das neue Jahr, der Euro und die Euro-Skulptur vor der EZB werden vom Domchor zu Speyer mit Händels Halleluja begrüßt. Alle Lieder werden gesamplet und bilden am Ende „Euro-X-Sample", den Soundtrack des Euro.
Statement der Jury:
Ein historisches Ereignis wurde mit diesem Event gebührend gewürdigt, Gänsehaut und Reichweite schlossen sich durch das kreative Konzept nicht aus. Die Veranstaltung schaffte es, positive Emotionen zum Euro, einem eher trockenen abstrakten Produkt, in der Öffentlichkeit zu verankern.
eva 2002 - public events - silber
Weltpremiere des Maybach
Agentur: Oliver Schrott Kommunikation
Kunde: DaimlerChrysler AG
Zielgruppe:
Internationale Medien aller Gattungen mit besonderem Schwerpunkt auf reichweitenstarke TV-Sender sowie auflagenstarke Automobil-, Wirtschafts- und Lifestyle-Magazine.
Ziel:
Vorstellung des Maybach 62, weltweite Awareness für die Marke Maybach, Schaffung eines möglichst hohen Medieninteresses.
Die Weltpremiere des Maybach erzählt in mehreren Kapiteln die Geschichte der Reise des ersten Maybach von der alten in die neue Welt: Von der Maybach Manufaktur in Sindelfingen über das englische Southampton zur Präsentation in New York. Dabei reist der Maybach – sorgfältig geschützt in einem gläsernen Container – standesgemäß auf dem Sonnendeck der legendären „Queen Elisabeth 2“, dem letzten Luxusliner im Atlantikdienst. Zeitrahmen für diese Präsentation: Neun Tage. Schauplatz der Produktpräsentation: Die New Yorker Wall Street. Kein anderer Ort steht so für Internationalität, Finanz- und Wirtschaftskraft, Prosperität, aber auch für Kunst und Kultur. Gleichzeitig ist New York ein internationales Medienzentrum, eine Bühne für die Welt. Zudem sind die USA der wichtigste Absatzmarkt des Maybach.
Statement der Jury:
Die Marketing-Strategie, die seit 60 Jahren „schlummernde" Luxusmarke Maybach wieder zu beleben, ist durch diesen, in seiner Struktur eher simplen Event perfekt umgesetzt worden. Der Transport im gläsernen Käfig auf der QE II ist nicht nur ein stilvoller Transport, sondern zeitgleich eine POS-Maßnahme, da sich die Zielgruppe – wie praktisch – auf dem Schiff befindet.
eva 2002 - public events - bronze
Esprit – Vertical Catwalk
Agentur: Jochen Schweizer Agentur für Marketing-Kommunikation
Kunde: Esprit Europe
Zielgruppe:
Passanten sowie die örtlichen Medien.
Ziel:
Passanten auf die Eröffnung von Esprit-Stores aufmerksam machen und gleichzeitig das jugendlich-sportliche Image der Marke stärken.
Die klassische Präsentation von Mode erfolgt in einer Modenschau auf dem Catwalk, doch diese ist auf eine geladene Zielgruppe begrenzt. Der Vertical Catwalk verbindet den Laufsteg mit einer publikumswirksamen Promotion an der Hausfassade der neu eröffneten Geschäfte. Alle Passanten sind die Gäste dieser ungewöhnliche Modenschau. Models präsentieren dabei nicht nur die Modelle, sie unterstreichen gleichzeitig das sportliche Image von Esprit und als roter Teppich dienen haushohe Banner mit dem Firemnschriftzug.
Statement der Jury:
Beim Vertical Catwalk handelt es sich um ein produktbezogenes aufmerksamkeitsstarkes Konzept, das sich ohne große Probleme auf fast jeden Esprit-Store übertragen lässt.

