EVA 2003

EVA – eine strategische Dame

Erst wenn ihre Bilder Eingang in Magazine, Jahrbücher und Fachpublikationen gefunden haben, leben sie über Jahre weiter. Oftmals werden sie erst hier einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Was die Bilder nicht wiedergeben können, ist, die Kreativität, Qualität und vor allem der Nutzen für den Kunden, der hinter den einzelnen Projekten steht:

EVA ist nicht nur die Präsentation der Leistungsfähigkeit der Marketing-Eventbranche, der Award ist richtungsweisend: An ihm sind die Branchentrends abzulesen.

Die Preisträger

Die Preisträger sind auch in diesem Jahr Unternehmen und Agenturen mit bemerkenswerten Konzepten und Leistungen. Die ausgezeichneten Projekte haben im Rahmen von Live-Kommunikation und Erlebnis-Marketing Benchmarks gesetzt.

Aber auch die Projekte , die es nicht auf das Treppchen geschafft haben, sind Gewinner. Es sind nur die Besten, die jährlich zu EVA antreten, und alle Konzepte gemeinsam dienen der Weiterentwicklung des Mediums und dokumentieren die Leistungsfähigkeit der Branche.

Stimmen der Jury

Die Jury war sich schnell darüber einig, dass es in diesem Jahr eine Reihe guter, kreativer Projekte gab: „Es war ein deutlicher, einstimmiger Prozess. Man spürt eine hohe Gemeinsamkeit bei der Entscheidungsfindung. Alle Jury-Mitglieder hatten den gleichen Anspruch, und das machte dann die Prämierung sehr eindeutig“, so Claus Fischer, Geschäftsführer der FME-Agentur Voss + Fischer Marketing Event Agentur aus Frankfurt und Jury-Sprecher des EVA 2003.

Beeindruckt zeigte sich auch das Jurymitglied Dirk Krüssenberg, bei T-Com zuständig für Messen und Events, von dem breiten Ideenspektrum der eingereichten Marketing-Events: „Wenn man am eigenen Schreibtisch sitzt und mit dem eigenen Unternehmen beschäftigt ist, entgeht einem die Chance, die Vielfalt der Ideen kennen zu lernen.“

Dass es sinnvoll ist, sich verstärkt mit dem Thema Marketing-Events zu beschäftigen, und dass der Marketing-Erfolg nicht ausbleibt, wenn man es richtig angeht, attestiert Krüssenberg dem Kommunikationsmedium Marketing-Event gleich mit: „Durch einen Event hat man die Chance, eine eng begrenzte Zielgruppe Face-to-face zu erreichen, wenn man mit Down-to-earth-Aktionen die Leute für sich gewinnt“, so der Marketing-Fachmann.

Gerade die Bodenhaftung war es, die in diesem EVA-Jahr den Ton angab. Für Dr. Timm Kehler, bei der BMW AG zuständig für internationale Messen, Events und Brand-Relations, waren die Projekte beeindruckend, „die es mit sehr geringem Aufwand und hoher Effektivität geschafft haben, sehr natürlich die Zielgruppe zu erreichen.“ Also die Projekte, die mit kleineren Lösungen das ganz Große erzielen.

Auch die allgemeine Konjunkturlage findet sich im Meinungsbild der Jury wieder: „Event heißt, aus einer Geschichte ein Theaterstück zu machen, und Theater kostet Geld. Dass das Geld nicht überall vorhanden ist, merkt man, aber die Idee sollte und muss deshalb nicht leiden“, so Ulrich Krenn, Chefredakteur der Zeitschrift Werben & Verkaufen. Wirtschaftsflaute und Kreativität stehen also nicht zueinander im Widerspruch, wenn Agenturen und Kunden nicht den Mut verlieren, außergewöhnliche Wege zu beschreiten. Dennoch: Die sinkende Zahl der Einreichungen – erstmals seit der Etablierung des EVA 1997 – und die oft schlichter gehaltenen Konzepte spiegeln die wirtschaftlich angespannte Lage der Unternehmen und damit der Event Branche wider. Trotzdem sieht der Jury-Sprecher die Lage optimistisch: „Der Rückgang war deutlich geringer, als es Wirtschaft und weltpolitische Rahmenbedingungen haben erwarten lassen,“ ein erneuter Beleg für den Nutzen des Kommunikationsmediums Markteting-Events.

 

Die EVA-Jury

  • Peter Davids, Vagedes + Partner
  • Marga Figge, Friedrich Grohe AG & Co. KG
  • Claus Fischer,Voss + Fischer 
  • Rudi Geiger, axis Rudi Geiger GmbH
  • Andreas Grunszky, First Class Events
  • Timm Kehler, BMW AG
  • Ulrich Krenn, w&v
  • Dirk Krüssenberg,T-Com
  • Dr. Walter Wehrhan, Eventpartner

Die Kategorien, in denen zu EVA eingereicht werden konnte, waren in 2003:

  • Corporate Events – Produkt-, Marken- und Unternehmensstrategie-Inszenierungen für eine begrenzte Zielgruppe
  • Public Events – Unternehmens-, Strategie- oder Leistungs­präsentationen für die breite Öffentlichkeit
  • Exhibition Events – Events, rund um Fach- und Publikumsmessen
  • Promotion-Events – Events am Point of Sale mit dem Ziel der Absatzförderung
  • Incentive Events – Events für Mitarbeiter und Mittler mit dem Ziel der Motivation / Belohnung vorzugsweise in Verbindung mit einem Wettbewerb.

EVA 2003 in Zahlen:

70 eingereichte Projekte
24 nominierte Projekte
13 Preisträger:

  • 3 x Gold
  • 5 x Silder
  • 5 x Bronze 

Ausgelobt wird EVA vom:

 

Zu EVA gehört ADAM:

ADAM steht für Award der ausgezeichneten Marken- und Messeauftritte. Er wird vom FAMAB für herausragende Messeauftritte und Markenauftritte abseits von Messen und Messebeteiligungen vergeben. 

Hier gehts zu ADAM