EVA 2004
EVA ist mehr als ein Preis für den Kaminsims oder die Vitrine von Auftraggebern und Kunden. EVA dient als Benchmark der Live-Kommunikation, denn der Award prämiert die Highlights eines ganzen Jahres. Und was Highlight ist, hängt von einer Reihe von Faktoren ab: Es spielen kreative Konzeption, didaktische Informationsvermittlung und dramaturgische Inszenierung im Zusammenhang mit emotionalen und rationalen Komponenten und definierten Zielen des Kunden eine entscheidende Rolle. Hinzu kommen logistische, technische, organisatorische und finanzielle Aspekte. Damit bewertet EVA als einziger Award Maßnahmen der Live-Kommunikation ganzheitlich.
Die Jury, die letztlich EVA ist, hat sich die Arbeit nicht leicht gemacht: Bereits vor dem Meeting erhielt jedes Mitglied eine Zusammenfassung aller eingereichten Konzepte als „Hausaufgabe“: Ein insgesamt ein 8 cm dicker Ortner voll Informationen musste für das Meeting aufbereitet werden. Am Tag der Jury-Sitzung selbst wurde in einem Marathon von 12 Stunden, jedes Konzept nochmals genau unter die Lupe genommen: Mittels Video, eingereichter Präsentation und Konzeptleitfaden.
Heiße Kandidaten für die EVAs 2004 zu finden, war relativ leicht, so die einhellige Meinung. Hitzig wurde die Diskussion, als es um die zu vergebenden Preise ging. „Hart aber herzlich“, so charakterisiert Jörg Krauthäuser die Entscheidungsfindung. Und Timm Kehler stimmt ein: „Jury-Arbeit ist harte Arbeit, doch der eine oder andere Diskurs führt natürlich letzten Endes zur Qualität der Entscheidung“. Aber nicht nur der Diskurs half bei der Platzierung der Projekte. Eine genaue Benotung der Nominierten gab Aufschluss über die Platzierung und zwar nicht nur in den einzelnen Kategorien sonder auch über deren Grenzen hinweg.
„Eine heterogene Jury-Mischung, die notwendig ist, um am Ende des Tages ein abgestimmtes Urteil heraus zu bekommen,“ da ist sich Dirk Krüssenberg sicher. Auch Florence Manger bestätigt die Zusammensetzung: „Die Mischung der Jury aus Agenturen und Unternehmen und dann auch aus unterschiedlichen Branchen finde ich sehr gelungen, denn so wird der Blick über den eigenen Schreibtischrand wirklich möglich.“ Bedauert hat sie, dass nicht mehr Zeit für die Bewertung jeden einzelnen Projektes zur Verfügung stand.
Und auch wenn sich die Agenturvertreter über alle Kategorien hinweg etwas weniger Main-stream und etwas mehr Mut der Auftraggeber gewünscht haben, EVA 2004 kann sich sehen lassen.
Die EVA-Jury:
- Lothar Biedermann, Event Partner
- Peter Davids ,Vagedes + Partner
- Claus Fischer,Voss + Fischer
- Hanspeter Heckel, w&v
- Dr. Timm Kehler, BMW
- Jörg Krauthäuser, facts + fiction
- Dirk Krüssenberg, T-Com
- Florence Manger, ALTANA Pharma
Die Kategorien, in denen zu EVA eingereicht werden konnte, waren in 2004:
- Corporate Events – Produkt-, Marken- und Unternehmensstrategie-Inszenierungen für eine begrenzte Zielgruppe
- Public Events – Unternehmens-, Strategie- oder Leistungspräsentationen für die breite Öffentlichkeit
- Exhibition Events – Events, rund um Fach- und Publikumsmessen
- Promotion-Events – Events am Point of Sale mit dem Ziel der Absatzförderung
- Incentive Events – Events für Mitarbeiter und Mittler mit dem Ziel der Motivation / Belohnung vorzugsweise in Verbindung mit einem Wettbewerb.

