eva 2005 - event-serien - gold
ARAL CHARITY WALK 2003 – 2005, deutschlandweit
Kunde: ARAL AG – Deutsche BP AG
Agentur: Quasar Communications GmbH, Wiesbaden
Aufgabe:
Aral als größtes deutsches Tankstellenunternehmen greift in einer Imagekampagne das Thema Mobilität auf. Es entsteht die Idee, die Kampagne mit sozialem Engagement zu verbinden – im Fokus steht der Behindertensport. Dem liegt der Gedanke zugrunde, dass Behinderte in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, jedoch durch Sport die Chance haben, ihre persönliche Mobilität auszudehnen. 2005 findet deshalb bereits zum dritten Mal der Aral Charity Walk statt. Er verbindet zwei Elemente der Integration Behinderter: Erstens sind behinderte Sportler herzlich eingeladen, sich gemeinsam mit nichtbehinderten Teamkollegen an dem Walk quer durch Deutschland zu beteiligen. Zweitens fließen die Erlöse der Aktion der Förderung des Behindertensports zu. Laut Konzept laufen innerhalb von 80 bzw. seit 2004 30 Tagen Sportler täglich eine Marathonstrecke, deren Anfang und Ende durch Aral-Tankstellen gekennzeichnet sind. Mittlerweile wurde der Walk in eine Nord- und Südstrecke unterteilt. Von Anfang an wurden Behindertensportvereine aktiv mit einbezogen. Pro Läufer und zurückgelegtem Kilometer spendet Aral 10 Euro, so dass alleine in 2005 über 180.000 Euro gesammelt werden konnten.
Weil die Veranstaltung nicht durch punktuell beeindruckendes Entertainment, sondern durch das Wir-Gefühl der Teilnehmer charakterisiert wird, eignet sie sich hervorragend als Serien-Event und findet seit 2003 jährlich statt. Da die Aktion unter der Schirmherrschaft von Doris Schröder-Köpf steht und von vielen weiteren Prominenten aus Sport und Politik unterstützt wird, besitzt sie eine große Publikumsreichweite. Auch von der Seite der Medien aus stehen starke Partner zur Verfügung; im laufenden Jahr wurde der Walk auf der gesamten Strecke von der ARD begleitet.
Statement der Jury:
Ein effektiver Beitrag zur Integration Behinderter. Prominente Unterstützung garantiert eine außerordentlich breite Öffentlichkeitswirkung, umso mehr, da das Thema durchweg positiv besetzt ist. Gleichzeitig wird die Idee der barrierefreien Mobilität symbolhaft umgesetzt und transportiert.
