EVA 2009
Der Weg zu Gold, Silber und Bronze
„Einzigartigkeit gewinnt, austauschbare Standard-Events verlieren.“, fasst Jury-Mitglied Oliver Heiliger von der Stiftung Deutsche Sporthilfe ein Kernelement der mit EVA prämierten Projekte zusammen. Heiliger weiter: „Wegen geringer werdender Budgets zeigt sich noch mehr, dass Konzepte spitz und auf den Punkt sein müssen“. Hierzu zählt beispielsweise der Trend, die Zielgruppe im privaten Umfeld zu erreichen, beim treffen mit Freunden, chillen, chatten, Musik hören. „Das ist authentisch und hat Charme“ weiß Thomas Schütte vom Bausparanbieter Wüstenrot.
Konstruktiv und Kritisch – Die Arbeit der Jury
„Die Zusammenstellung der Jury empfand ich als optimal“, meint Thomas Schütte zur Auswahl der Preisrichter. „Entstanden ist so eine kritisch konstruktive Arbeit“. Es wurde engagiert diskutiert und mutig entschieden. Mit Blick auf die Vielfalt der eingereichten Projekte war das eine nicht zu unterschätzende Leistung, denn die Jury rang in einem zeitaufwändigen Marathon um die erfolgreichsten Projekte. Vor der Sitzung galt es einen (Akten-)Ordner voll Konzepte zu sichten, die filmischen Projektzusammenfassungen via Internet zu betrachten und ein persönliches Ranking der eingereichten Arbeiten zu erstellen. Während der Jury-Sitzung wurden dann sämtliche Projekte nochmals mittels Video- und Präsentationsmaterialien genauer unter die Lupe genommen. Am Ende standen die Benotung der Projekte und die Diskussion der Ergebnisse. „Wir waren ein sehr bunt gemischtes Team, das alle Einreichungen mit kritischem, aber kreativem Blick beäugt hat. Aus meiner Sicht waren alle mit viel Humor und großem Engagement bei der Sache, das haben vor allem die Diskussionen gezeigt. Mir hat die Arbeit sehr viel Spaß gemacht“, fasst Dr. Andrea Vossen von Uniplan die Arbeit zusammen.
„Die Qualität, mit der die Arbeiten für EVA aufbereitet wurden, zeigen, welchen Stellenwert dieser Award für die Branche hat. Man konnte die Hingabe und das investierte Herzblut an vielen Details erkennen“, weiß Hannelore Heck von Evonik Industries. EVA bewertet als einziger Award Maßnahmen der Live-Kommunikation ganzheitlich und nicht ausschließlich unter dem Blickwinkel der Kreativität. Weiter ist die Zusammensetzung der Jury einzigartig: Unternehmen, Agenturen und Dienstleister, die sich an EVA beteiligen, sind von einer Jury-Teilnahme ausgeschlossen. Dies ermöglicht jederzeit einen offenen Diskurs im Sinne des besten Ergebnisses.
Bei den mit EVA prämierten Projekten spielten – wie in den Jahren zuvor – die kreative Konzeption, didaktische Informationsvermittlung und dramaturgische Inszenierung im Zusammenhang mit emotionalen sowie rationalen Komponenten und definierten Zielen des Kunden eine entscheidende Rolle. Hinzu kommen logistische, technische und organisatorische Aspekte.

