EVA 2010

„Die EVA-Awards sind eine wichtige Auszeichnung für die Eventbranche, weil sie unterstreichen, dass Live-Kommunikation ein fester Bestandteil von integrierter Markenkommunikation ist. Die eingereichten und prämierten Projekte beweisen eindrucksvoll, mit welcher strategischen und konzeptionellen Tiefe diese zum Gesamtkommunikationserfolg beigetragen haben“, so Jury-Mitglied Oliver Golz im Anschluss an die Jury-Sitzung.

Und Jury-Sprecher Patrick Marinoff lobte zugleich die sehr konstruktive, angenehme weil kompetente und sachorientierte Diskussion der Jury. „Besonders spannend sind die verschiedenen Perspektiven aus Agentur- und Kundensicht und aus dem Blickwinkel der Wissenschaft. jede Profession hat andere Facetten der Beiträge beleuchtet, aber grundsätzlich waren sie gut in Übereinstimmung zu bringen.

Ein Apfel als neue Trophäe

Walter Wehrhan, Chefredakteur des Eventpartner und „alter Hase“ im EVA-Jury-Geschäft ergänzt: „In diesem Jahr habe ich eine top vorbereitete, diskussions- und entscheidungsfreudige Jury erlebt.“ Mit Blick auf die Vielfalt der eingereichten Projekte war das eine nicht zu unterschätzende Leistung, denn die Jury rang in einem zeitaufwändigen Marathon um die Prämierung der erfolgreichsten Projekte.

Vor der Sitzung galt es, einen (Akten)-Ordner voll Konzepten zu sichten, die filmischen Projektzusammenfassungen via Internet zu betrachten und ein persönliches Ranking der eingereichten Arbeiten zu erstellen. Während der Jury-Sitzung wurden dann sämtliche Projekte nochmals mittels Video- und Präsentationsmaterialien genauer unter die Lupe genommen. Am Ende standen die Benotung der Projekte und die Diskussion der Ergebnisse.

„Generell lässt sich feststellen, dass trotz durchlebter Wirtschaftskrise alle Einreichungen über eine sehr hohe Qualität verfügten“, so Christian Seidenstücker, „dies galt auch für die Aufbereitung der Unterlagen. Man konnte die Hingabe und das investierte Herzblut an vielen Details erkennen.“ Mit Blick auf die Preisträger lässt sich sagen, „dass die „einfache“ Idee immer noch die größte Wirkung erzielt. Die Projekte von Swisscom, Linde oder die Rallye Fernost belegen dies eindrucksvoll.“

Als eindeutiger Trend kristallisierte sich die Vernetzung von Live- und Online-Kommunikation heraus. „Die Integration von Social media und Web 2.0. Maßnahmen in Events werden von vorneherein ganzheitlicher geplant, um über alle Kommunikationskanäle gemeinsam die optimale Wirkung zu erzielen“, so Marinoff.

EVA bewertet als einziger Award Maßnahmen der Live-Kommunikation ganzheitlich und nicht ausschließlich unter dem Blickwinkel der Kreativität. Weiter ist die Zusammensetzung der Jury einzigartig: Unternehmen, Agenturen und Dienstleister, die sich an EVA beteiligen, sind von einer Jury-Teilnahme ausgeschlossen. Dies ermöglicht jederzeit einen offenen Diskurs im Sinne des besten Ergebnisses.

Bei den mit EVA prämierten Projekten spielten – wie in den Jahren zuvor – die kreative Konzeption, didaktische Informationsvermittlung und dramaturgische Inszenierung im Zusammenhang mit emotionalen sowie rationalen Komponenten und definierten Zielen des Kunden eine entscheidende Rolle. Hinzu kommen logistische, technische und organisatorische Aspekte.

EVA 2010 in Zahlen:

63 Einreichungen
18 Preisträger davon:

6 x Gold
6 x Silber
6 x Bronze

Kategorien

Vergeben wird EVA in den  Kategorien:

  • Charity-/Social-/Cultural-Events
  • Consumer-Events 
  • Corporate-Events 
  • Exhibition-Events 
  • Mitarbeiter-Events 
  • Public-Events