EVA 2006 - public events - gold
Walk of ideas - Ein Spaziergang durch Ideen aus Deutschland
Kunde: FC Deutschland GmbH, Berlin
Agentur: Scholz & Friends Sensai GmbH, Berlin
Partner: United Visions TV & Film Productions, Berlin
Eberle & Eisfeld, Berlin
Prestel Verlag, München-Berlin-London-New York
Edag Engeneering & Design AG, Fulda
Aufgabe:
Die für ihre Tunierstärke gerühmten Deutschen nutzen die Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land, um das Image der Bundesrepublik als „Land der Ideen“ zu untermauern. Es galt, Kreativität und Innovationskraft Deutschlands zu demonstrieren.
Umsetzung: Ob Auto, Schmerztablette, Noten, Bücherstapel, Kickschuhe oder Relativitätstheorie: Zu den sechs überdimensionalen Skulpturen, die über Berlin verstreut standen, fiel jedem der Bezug zu Deutschland leicht. Die Einweihung der einzelnen Skulpturen war der Auftakt für die Berichterstattung über Deutschland als sympathischer Gastgeber der Fußball-WM, denn nicht nur die Besucher vor Ort nahmen die Skulpturen als außergewöhnliche Präsentation des Gastgeberlandes wahr, auch Fernseh- und Kamerateams nutzen die ästhetischen Skulpturen als Hintergrund für ihre Berichterstattung. Ein eigens veröffentlichter Mini-Reiseführer informierte Interessierte über die Skulpturen sowie weitere Sehenswürdigkeiten im Land der Ideen, und begleitend zum „Walk of Ideas“ fand im Deutschen Historischen Museum die Ausstellung „100 Köpfe von morgen – die Zukunft im Land der Ideen“ statt, zu der auch ein Buch erschienen ist. Die übergeordnete Imagekampagne „Land der Ideen“ war ein homogener Spiegel des „Walk of Ideas“, beide gemeinsam zeigten Deutschland auf eine ungeahnt sympathische Weise.
Statement der Jury:
Der Markenkern „Deutschland“ wurde auf faszinierende Weise vermittelt, ohne dass Menschen aus anderen Ländern hierdurch abgeschreckt oder verschreckt wurden. Es wurde die Tonalität von Nationalstolz und Zukunftsfähigkeit ansprechend getroffen, ohne Worte zu benutzen. Die Fortsetzung von „Du bist Deutschland“ im öffentlichen Raum bestach durch ihre mediale Wirkung.
EVA 2006 - Public events - silber
KUNST|RAD - Museumsuferfest Frankfurt 2005
Kunde: Tourismus + Congress GmbH, Frankfurt
Agentur: Atelier Markgraph GmbH, Frankfurt
Partner: meso | digital media systems design, Frankfurt
Aufwärts Projektagentur, Oberursel
Dietrich Körner, Köln
Aufgabe:
Das alljährlich stattfindende Museumsuferfest wird seit 2002 von einer Licht- und Medieninszenierung begleitet, die über das kulturelle Angebot der Museen entlang dem Main auf spielerische Art und Weise informiert und gleichzeitig eine öffentlichkeitswirksame Aktion ist, die für das Fest wirbt.
Umsetzung: 16 Museen und 100 Meisterwerke, Frankfurt im August 2005: Ein Riesenrad wurde zur Bühne für die Frankfurter Museen. Bespannt mit einer 450 m2 großen runden Leinwand wurde das Fahrgeschäft zur Lichtskulptur, auf der sich die Meisterwerke präsentierten.
Jede der Gondeln repräsentierte dabei ein Museum, hierin befanden sich Informationen zum Gebäude, zur Ausstellung und zu Exponaten.
Gesteuert wurde die Bespielung der Leinwand interaktiv durch die Festbesucher: Erreichte der Zeiger eine der Gondeln, so startete die Animation über das jeweilige Museum und zeigte dessen Exponate. So entstand eine Fahrt durch Epochen, Stile, Farben und Formen, bei der die Besucher selbst den Rhythmus der Projektionen bestimmten.
Vor der Frankfurter Skyline setzte das Kunstrad ein Zeichen für die Kulturszene in Frankfurt und wurde wieder zu einer der Attraktionen des Museumsuferfests. To be continued.
Statement der Jury:
Erneut wurden auf überzeugende Weise die Inhalte der Frankfurter Museen in Szene gesetzt. Dies gelang aufmerksamkeitsstark und mit ansprechender Ästhetik. Herauszuheben ist, dass die Zuschauer interaktiv in die Präsentation eingreifen konnten.
Eva 2006 - Public events - bronze
ING-DiBa Eishaus in sechs deutschen Großstädten
Kunde: ING-DiBa AG, Frankfurt
Agentur: facts + fiction GmbH, Köln
Partner: Funk Int. Ice Carving GmbH, Beselich
Aufgabe:
Für die ING-DiBa galt es das Thema „Transparente Baufinanzierung“ in Erlebniskommunikation umzusetzen. Einfach, schnell und günstig: So wie die Bank, so sollte auch diese Maßnahme sein.
Umsetzung: Entstanden ist ein Haus aus Eis, klar und transparent, das das Bild der ING-DiBa anfassbar umsetzte. Denn nicht nur das Haus, auch das ganze Interieur von der Blumenvase bis zum Kaminfeuer, von der Badewanne bis zur Küchenzeile: alles war komplett aus Eis nachgebildet. Schnell entwickelte sich das IceHouse zum Publikumsmagneten in den sechs Städten, in denen die Roadshow Halt machte.
Das Eishaus wurde in Berlin, Köln, Frankfurt am Main, Nürnberg, Oberhausen und Hannover aufgebaut. Die Besucherzahlen übertrafen dabei alle Erwartungen; 142.000 Menschen besichtigten in 36 Tagen die sechs Eishäuser. Nach dem Besuch der „unterkühlten Wohnung“ gab es einen Punsch zum Aufwärmen und natürlich Informationen zur Baufinanzierung der Bank. Das Branding im Haus selbst war eher zurückhaltend, lediglich ein eingefrorener Laptop und ein gefrosteter Fernseher zeigten die Homepage und den ING-DiBa-Fernsehspot.
Mit dieser Aktion wurde die Direktbank anfassbar und war nicht mehr nur im Internet zu besuchen. Den Medien war dieses ungewöhnliche Projekt eine Reihe von Berichterstattungen wert: 174 Berichte in Zeitungen, Zeitschriften, Radio und TV sorgten dafür, dass das Projekt bundesweit bekannt wurde. Die Marketing-Botschaft „transparente Baufinanzierung“ wurde perfekt visualisiert und in ein einprägsames, medienwirksames Event umgesetzt, das den Bekanntheitsgrad der Bank deutlich steigerte.
Statement der Jury:
Eine Aktion, die einfach und prägnant den Begriff der Transparenz erfahrbar machte und durch ihre hohe mediale Wirkung nachhaltig auf das Markenkonto der Bank einzahlte. Ein Beispiel, wie vernetzte Kommunikation funktionieren kann.
