Pressearchiv Forum Messe und Ausstellung

Das Pressearchiv gibt Ihnen einen Überblick über ausgewählte Pressemitteilungen des FAMAB-Exhibtion. Pressemeldungen die die Messe- und Event-Branche insgesamt betreffen, finden Sie im Bereich FAMAB.

Alles Aktuelle finden Sie unter „Aktuelle Meldungen“.

Ausgewählte Pressemeldungen aus 2006

19.01.2006 Going global

Eine Herausforderung, der sich der FAMAB im Rahmen des international Chapter annimmt.

Die Globalisierung hat starke Auswirkungen auf das Messewesen – das ist nichts Neues. Dennoch bietet der hieraus resultierende Spagat zwischen bestehenden Nationalstaaten und immer mehr verschmelzenden Volkswirtschaften ein Veränderungspotential, das es kontinuierlich und genauer zu betrachten gilt.

Im Rahmen der FAMAB-Jahrestagung am 01. und 02. Dezember 05 stellte der Geschäftsführer der IHK Düsseldorf, Dr. Gerhard Eschenbaum, die Ergebnisse einer Studie der DIHKs zum Thema Erfolgsfaktoren im Auslandsgeschäft dar. Über 4.300 Unternehmen aller Größenkategorien und aus allen Branchen haben an der Befragung teilgenommen. Signifikant ist das Ergebnis, dass fast die Hälfte des Umsatzes der befragten Unternehmen (48,7%) in 2005 im Ausland getätigt wurde, 2004 waren es nur 38,4%. Und die Deutschen Unternehmen internationalisieren weiter: Fast ein Viertel der auslandsaktiven Unternehmen plant eine Verlagerung der Produktion ins Ausland. Erstaunlich hierbei ist, dass nicht die multinationalen Konzerne die Nase vorn haben, sondern die Gruppe der kleineren Betriebe.

Bei der Suche nach dem rechten Absatzmarkt genauso wie bei der Information über Verlagerungsmöglichkeiten der Produktion ins Ausland stellen Messen eine zentrale Komponente dar. Internationalisierende Unternehmen nutzen Messebesuche genauso wie eigene Auftritte, um Märkte und Partner genauer kennen zu lernen und sind damit (potentielle) Aussteller auf vielen Veranstaltungen außerhalb Deutschlands. Messen zeigen sich damit als ein zentrales Instrument für einen Einstieg in Auslandsmärkte. Für Messebau-Unternehmen bedeutet dies: sie sind gefordert, ihr Dienstleistungsspektrum soweit auszudehnen, dass sie ihre internationalisierenden Kunden nicht nur in Deutschland wie gewohnt kompetent beraten und unterstützen können, sondern diese Leistungen selbst oder im Rahmen von Kooperationen auch in den zentralen Zielmärkten ihrer Kunden anbieten.

Das International Chapter des FAMAB hat sich nicht zuletzt deshalb der Aufgabe angenommen, effiziente Hilfestellung beim Schritt in die Globalisierung anzubieten.

10.02.2006 Großer Auftritt für kleine Stände

Laut AUMA, beträgt die Standgröße des durchschnittlichen Messeauftritts in Deutschland rund 40 m². Dies entspricht flächenmäßig etwa der Einraum-Wohnung, die sich ein Berufseinsteiger von seinem ersten Gehalt leisten kann. Überlegt man, dass es eine Vielzahl von Messepräsentationen mit Flächen weit über 1000 m² gibt – man  denke nur an IAA, CeBIT oder Drupa – dann wird schnell klar, es muss auch eine Reihe von Messeauftritten geben, die mit 20 m² oder sogar noch weniger Fläche auskommen müssen. Das entspricht dann eher einem Zimmer im Studentenwohnheim.

Wie schaffen es nun Unternehmen mit kleinen Messeständen, im Präsentationsdickicht des Wettbewerbs nicht unterzugehen? Wie ist es möglich, neben (auch flächenmäßig) großen Ausstellern zu  punkten? Ähnlich wie damals in der Studentenbude: durch Verzicht. Damals war das passende Einrichtungskonzept auch nicht  Sofa, Schrankwand, Bett, Couchtisch, Essecke sondern Schlafsofa und Mufuti (Multifunktionstisch). Und ähnlich ist es mit Präsentationen auf Messen: Getreu dem Designmotto „Reduce to the max“ ist es gerade bei kleinen Messeständen wichtig, sich auf eine Kernbotschaft zu fokussieren. Eine Leistung, die auch den großen Kollegen, die sich im Umfang einer Stadtvilla präsentieren, nicht schadet, die für die „Kleinen“ aber eine „Conditio sine qua non“ ist, soll der Auftritt erfolgreich sein.

Doch wie gelangt man zur Kernbotschaft? Das ist eine Fragestellung, mit der sich viele Aussteller vor einem fast unlösbaren Problem sehen: Der Vertrieb möchte alles zeigen, was er so zu bieten hat, das Marketing will unbedingt die neue Kampagne darstellen und Forschung und Entwicklung setzen auf den Blick in die Zukunft. Und alles soll auf 30 Quadratmeter, zuzüglich den funktionellen Bereichen, also Küche, Besprechungsecke, Bar und Lager. Auch ohne eigenes Personal und Besucher eindeutig zuviel, erst recht für einen Messestand mit geringem Raum.

Bevor es an die Gestaltung des Messestandes geht, gilt es an erster Stelle zwei Fragen zu klären: Was ist das Hauptziel der Messebeteiligung und welche Zielgruppe gilt es vorrangig zu erreichen. Sind diese Fragen beantwortet ist ein großer Schritt in Richtung einer erfolgreichen Messebeteiligung bereits getan. Aussteller sind gut beraten, wenn sie bereits zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung einen/ihren Messebau-Partner einschalten, denn dieser ist nicht nur Spezialist für Realisation/Logistik und Messetechnik, durch seine Erfahrung ist er in der Lage, Unternehmen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, zu beraten und so Fehler im Vorfeld zu vermeiden. 

Positive Beispiele gibt es eine Reihe, ob Minilabor für einen Hersteller von Flüssigsilikon-Bauteilen oder ein mit Stickgarn umsponnenes Gerüst für einen Hersteller von gebrandeter Berufskleidung im Bausegment. Wird zuerst eine Idee für einen Messeauftritt geboren und diese dann stringent in einer Geschichte umgesetzt, dann haben auch kleine Messeauftritte die Chance, den großen die Schau zu stehlen.

Die Mitglieder des FAMAB-Exhibition, der Organisation der qualitätsgeprüften Messebau-Unternehmen in Deutschland, wissen um die Probleme, die kleine, oft junge Unternehmen mit Messeauftritten haben. Einerseits fehlt es an Zeit und Erfahrung, sich auf den Messeauftritt gezielt vorzubereiten, andererseits widerstrebt es diesen potentiellen Ausstellern auf die Basiskonzepte der Messegesellschaften zurück zu greifen, denn diese Präsentationen sind nicht die gewünschte individuelle Präsentation, die eine Abgrenzung zum Wettbewerb ermöglicht. Deshalb wird oft ganz auf die Messebeteiligung verzichtet.

Hier gibt es jetzt Abhilfe: Unter dem Stichwort „Starter-Paket“ wird ein Konzept entwickelt, bei dem der Aussteller auf individuelle Beratung und Gestaltung setzen kann und gleichzeitig eine Garantie erhält, dass seine Budgetvorgaben nicht überschritten werden. So entsteht ein Erfolgsbaukasten, aus dem die Aussteller wählen können und der sie vor der Uniformität von Standardpaketen der Messeveranstalter bewahrt. Durch die Beratung der Messeprofis ist es auch für einen Messeneuling möglich, einen Auftritt zu erhalten, der gezielt auf seine Bedürfnisse und Belange eingeht und ihn zu einem erfolgreichen Daueraussteller macht. Denn jeder Aussteller ist kompetent in seinem Feld, und das gilt es zu zeigen.

Zusätzliche Informationen zum Thema erfolgreiche Messeauftritte bietet die Broschüre „Erfolg erleben – Markenkommunikation in der dritten Dimension“, die FAMAB Exhibition aktuell veröffentlicht hat. Hierin werden dem (potentiellen) Aussteller knapp und praxisorientiert Wege zu einem erfolgreichen Messeauftritt aufgezeigt und der Nutzen von Messen für das eigene Unternehmen dargestellt. Dabei geht es weniger um eine konkrete Arbeitsanleitung für den eigenen Messestand, sondern um den gezielten Einsatz von Messen in der Unternehmens­kommunikation. Eine Reihe von Informationen und die Angabe von weiteren Informationsquellen unterstützen den Leser bei der Beantwortung seiner Fragen, beispielsweise nach der monetären Bewertung von Messeergebnissen oder dem Weg zum richtigen Messebau-Partner.

17.03.2006 Treffen der Internationalen Chapter von EDPA und FAMAB anlässlich der Exhibitor Show in Las Vegas

Vom 5. bis 9. März fand die Exhibitor Show, die größte Veranstaltung rund um Messeauftritte und dreidimensionale Unternehmenspräsentationen in Las Vegas statt. Diesen Kongress mit begleitender Ausstellung nahmen die International Chapter von EDPA (Exhibit Designers and Producers Association) und FAMAB zum Anlass, die bestehenden Kontakte noch weiter zu vertiefen.

Highlight war der „International Mixer“ am Abend des 7. März, zu dem alle Mitglieder beider International Chapter eingeladen waren. In einer gelösten Atmosphäre wurden hier bestehende Kontakte vertieft und viele neue Kontakte geknüpft. Alles wie immer mit dem Ziel, Messebau-Unternehmen den Schritt über „den großen Teich“ so einfach und reibungslos wie möglich zu gestalten, damit sie ihre Ausstellerkunden zu einem vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis beraten und betreuen können.

Larry Kulchawik, der aus den USA stammende Präsident des IFES unterstrich in seiner kurzen Rede noch einmal, wie wichtig der persönlich Kontakt mit Kollegen rund um den Globus für die tägliche Arbeit eines Messebau-Unternehmens ist. Auf der Basis eines persönlichen Verhältnisses lassen sich enorme Kosten sparen, wenn es darum geht, Kunden im Ausland zu betreuen. Nächste Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und auszubauen ist das Jahrestreffen des IFES vom 22. bis 23. Juni in Madrid.

20.05.2006 Auf dem Weg in die große Messewelt

Wenn es kleine Unternehmen in die große Messewelt zieht, stehen sie häufig vor einem Problem: Wie kommen sie zu ihrem adäquaten Messestand?

Setzen Sie auf Standardpakete, wie sie beispielsweise von Messegesellschaften angeboten werden, sind sie schnell ihrer Standbausorgen entledigt. Hier gilt es lediglich die Wahl zwischen „Standard“ und „Deluxe“ zu treffen, so die vielversprechende Offerte. In Realita bedeutet dies nicht viel anderes als: sich für oder gegen einen Ficus Benjamini und die Packung Messe-Kekse zu entscheiden. Dies sind im gehobenen Segment die Willkommensbotschaften an den Besucher.

Doch die Überraschung für den „Jungaussteller“ folgt meist auf dem Messegelände: Die Version Standard überzeugt mit viel weißer Wandfläche zum Aufbringen von selbst mitgebrachten Postern oder Grafiken, beim Model Deluxe ist nicht ganz so viel Fläche zu finden, schließlich steht ja schon die Topfpflanze davor.

Doch beide Standalternativen mögen so gar nicht die Corporate Identity und die Marketingaussagen des Unternehmens unterstreichen oder sie gar transportieren. Am Ende der Veranstaltung ist der Aussteller oft unzufrieden, hat er für das relativ viele Geld, dass er für den Messeauftritt in die Hand genommen hat, wenig messbaren Erfolg erzielt.

Dabei machen kleine Messestände das Gros der vermieteten Flächen auf Messen aus. Laut AUMA, beträgt die Standgröße des durchschnittlichen Messeauftritts in Deutschland rund 40 m². Dies entspricht flächenmäßig etwa der Einraum-Wohnung, die sich ein Berufseinsteiger von seinem ersten Gehalt leisten kann. Überlegt man, dass es eine Vielzahl von Messepräsentationen mit Flächen weit über 1000 m² gibt – man denke nur an IAA, CeBIT oder Drupa – dann wird schnell klar, es muss auch eine Reihe von Messeauftritten geben, die mit 20 m² oder sogar noch weniger Fläche auskommen müssen. Das entspricht dann eher einem Zimmer im Studentenwohnheim. In vielen Fällen sind dies Erstaussteller, die sich nach reiflicher Überlegung, aber ohne Messeerfahrung, auf eine Veranstaltung begeben und dringend kompetenter Unterstützung bedürfen, ohne dass sie sich all zu tief in die Materie des Standbau einarbeiten müssen.

Die Mitglieder des FAMAB-Exhibition, der Organisation der qualitätsgeprüften Messebau-Unternehmen in Deutschland, wissen um die Probleme, die kleine, oft junge Unternehmen mit Messeauftritten haben. Einerseits fehlt es an Zeit und Erfahrung, andererseits widerstrebt es diesen potentiellen Ausstellern aus gutem Grund, auf die Basiskonzepte der Messegesellschaften zurück zu greifen, denn diese Präsentationen sind nicht die gewünschte individuelle Präsentation, die eine Abgrenzung zum Wettbewerb ermöglicht. Deshalb wird oft ganz auf die Messebeteiligung verzichtet.

Hier gibt es jetzt Abhilfe: Unter dem Stichwort „Starter-Paket“ wird ein Konzept entwickelt, bei dem der Aussteller auf individuelle Beratung und Gestaltung setzen kann und gleichzeitig eine Garantie erhält, dass seine Budgetvorgaben nicht überschritten werden. So entsteht ein Erfolgsbaukasten, aus dem die Aussteller wählen können und der sie vor der Uniformität von Standardpaketen der Messeveranstalter bewahrt. Durch die Beratung der Messeprofis ist es auch für den Messeneuling möglich, einen Auftritt zu erhalten, der gezielt auf seine Bedürfnisse und Belange eingeht und ihn zu einem erfolgreichen Daueraussteller macht. Denn jeder Aussteller ist kompetent in seinem Feld, und das gilt es zu zeigen.

28.08.2006 Großer Auftritt für kleine Stände

Laut AUMA, beträgt die Standgröße des durchschnittlichen Messeauftritts in Deutschland rund 40 m². Dies entspricht flächenmäßig etwa der Einraum-Wohnung, die sich ein Berufseinsteiger von seinem ersten Gehalt leisten kann. Überlegt man, dass es eine Vielzahl von Messepräsentationen mit Flächen weit über 1000 m² gibt – man  denke nur an IAA, CeBIT oder Drupa – dann wird schnell klar, es muss auch eine Reihe von Messeauftritten geben, die mit 20 m² oder sogar noch weniger Fläche auskommen müssen. Das entspricht dann eher einem Zimmer im Studentenwohnheim.

Temporäres Zuhause bieten kleine Messestände vor allem so genannten KMUs, kleinen und mittelständischen Unternehmen, die es aufgrund der guten b2b-Kontakte, die man auf einer Messe knüpfen und pflegen kann, zu regionalen genauso wie zu internationalen Veranstaltungen zieht. Doch auch wenn der Verstand sagt, die Beteiligung an einer Messe ist richtig und wichtig, so gilt es eine Reihe von (mentalen) Hürden zu überwinden, bis sich ein Unternehmen auf einer Messe wie zuhause fühlt.

Frage Nummer eins, die es zu klären gilt, lautet: Wie schaffen es nun Unternehmen mit kleinen Messeständen im Präsentationsdickicht des Wettbewerbs nicht unterzugehen? Wie ist es möglich neben (auch flächenmäßig) großen Ausstellern zu  Punkten? Ähnlich wie damals in der Studentenbude: durch Verzicht. Damals war das passende Einrichtungskonzept auch nicht  Sofa, Schrankwand, Bett, Couchtisch, Essecke sondern Schlafsofa und Mufuti (Multifunktionstisch).Und ähnlich ist es mit Präsentationen auf Messen: Getreu dem Designmotto „Reduce to the max“ ist es gerade bei kleinen Messeständen wichtig, sich auf eine Kernbotschaft zu fokussieren. Eine Leistung, die auch den großen Kollegen, die sich im Umfang einer Stadtvilla präsentieren, nicht schadet, die für die „Kleinen“ aber eine „Conditio sine qua non“ ist, soll der Auftritt erfolgreich sein.

Doch wie gelangt man zur Kernbotschaft, das ist eine Fragestellung, mit der sich viele Aussteller vor einem fast unlösbaren Problem sehen: Der Vertrieb möchte alles zeigen, was er so zu bieten hat, das Marketing will unbedingt die neue Kampagne darstellen und Forschung und Entwicklung setzen auf den Blick in die Zukunft. Und alles soll auf 30 Quadratmeter, zuzüglich den funktionellen Bereichen, also Küche Besprechungsecke, Bar und Lager. Auch ohne eigenes Personal und Besucher eindeutig zuviel, erst recht für einen Messestand mit geringem Raum.

Bevor es an die Gestaltung des Messestandes geht, gilt es an erster Stelle zwei Fragen zu klären: Was ist das Hauptziel der Messebeteiligung und welche Zielgruppe gilt es vorrangig zu erreichen. Sind diese Fragen beantwortet ist ein großer Schritt in Richtung einer erfolgreichen Messebeteiligung bereits getan. Aussteller sind gut beraten, wenn sie bereits zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung einen/ihren Messebau-Partner einschalten, denn dieser ist nicht nur Spezialist für Realisation/Logistik und Messetechnik, durch seine Erfahrung ist er in der Lage Unternehmen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, zu beraten und so Fehler im Vorfeld zu vermeiden. 

Positive Beispiele gibt es eine Reihe, ob Minilabor für einen Hersteller von Flüssigsilikon-Bauteilen oder ein mit Stickgarn umsponnenes Gerüst für einen Hersteller von gebrandeter Berufskleidung im Bausegment. Wird zuerst eine Idee für einen Messeauftritt geboren und diese dann stringent in einer Geschichte umgesetzt, dann haben auch kleine Messeauftritte die Chance den großen die Schau zu stehlen.

Einer der größten Irrglauben, der vor allem in KMUs häufig anzutreffen ist, dass eine Messebeteilung durch den Verzicht auf einen Messebau-Profi kostengünstiger gestaltet werden kann. Dies ist aus zwei Gründen nicht der Fall:

Erstens sind Messebau-Unternehmen in der Lage alle Leistungen rund um eine Messebeteiligung schneller und damit kostengünstiger als ein Messe-Laie zu erbringen.

Zweitens sind Messeprofis nicht nur gut in der Realisierung sondern beraten ihre Kunden und gewährleisten so, dass eine Messebeteiligung nicht gleichzusetzen ist mit einem Messestand, sondern mit einem erfolgreichen Messeauftritt.

Die Mitglieder des Forum Messe und Ausstellung, der Organisation der qualitätsgeprüften Messebau-Unternehmen in Deutschland, wissen um die Probleme, die kleine, oft junge Unternehmen mit Messeauftritten haben. Einerseits fehlt es an Zeit und Erfahrung sich auf den Messeauftritt gezielt vorzubereiten, andererseits widerstrebt es diesen potentiellen Ausstellern auf die Basiskonzepte der Messegesellschaften zurück zu greifen, denn diese Präsentationen sind nicht die gewünschte individuelle Präsentation, die eine Abgrenzung zum Wettbewerb ermöglicht. Deshalb wird oft ganz auf die Messebeteiligung verzichtet.

Hier gibt es jetzt Abhilfe: Unter dem Stichwort „Starter-Paket“ wird ein Konzept entwickelt, bei dem der Aussteller auf individuelle Beratung und Gestaltung setzen kann, gleichzeitig eine Garantie erhält, dass seine Budgetvorgaben nicht überschritten werden. So entsteht ein Erfolgsbaukasten, aus dem die Aussteller wählen können und der sie vor der Uniformität von Standardpaketen der Messeveranstalter bewahrt. Durch die Beratung der Messeprofis ist es auch für Messeneulinge möglich, einen Auftritt zu erhalten, der gezielt auf seine Bedürfnisse und Belange eingeht und ihn zu einem erfolgreichen Daueraussteller macht. Denn jeder Aussteller ist kompetent in seinem Feld, und das gilt es zu zeigen.

Anschauungsunterricht in Sache erfolgreiche Messebeitligungen auf geringer Fläche bietet der vom FAMAB und FDA vergebene Award ADAM. ADAM steht für Award der ausgezeichneten Messeauftritte. Die Preisträger der vergangenen Jahre sind incl. Fotos und der Beschreibung der Messekonzepte unter www.adam-award.de zu finden.

Zusätzliche Informationen zum Thema erfolgreiche Messeauftritte bietet die Broschüre „Erfolg erleben – Markenkommunikation in der dritten Dimension“, die FAMAB Exhibition aktuell veröffentlicht hat. Hierin werden dem (potentiellen) Aussteller knapp und praxisorientiert Wege zu einem erfolgreichen Messeauftritt aufgezeigt und der Nutzen von Messen für das eigene Unternehmen dargestellt. Dabei geht es weniger um eine konkrete Arbeitsanleitung für den eigenen Messestand, sondern um den gezielten Einsatz von Messen in der Unternehmens­kommunikation. Eine Reihe von Informationen und die Angabe von weiteren Informationsquellen unterstützen den Leser bei der Beantwortung seiner Fragen, beispielsweise nach der monetären Bewertung von Messeergebnissen oder dem Weg zum richtigen Messebau-Partner.

Die Broschüre ist kostenfrei in der FAMAB-Geschäftsstelle in Rheda-Wiedenbrück, Fax: 052 42 / 94 54 10 oder unter info at famab.de zu beziehen.

 

31.10.2006 Auf dem Weg zur Direkten Wirtschaftskommunikation

 

Im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung wird der FAMAB vom Fachverband Konzeption und Dienstleistung für Messe und Event zum FAMAB Verband Direkte Wirtschaftskommunikation. In einem Interview erläutern der Vorsitzende Claus Holtmann und der 2. Vorsitzende Vok Dams Gründe, Erwartungen und Strategien, die im Zusammenhang mit dem Namenswechsel stehen.

Herr Holtmann, Herr Dams, was verspricht sich der Verband von dieser „Umfirmierung“?

CH: Es ist uns wichtig, dass der FAMAB als visionärer, strategischer Marktpartner erkannt wird und nicht den Entwicklungen einfach nur folgt.

VD: Wenn man etwas weiter ausholen möchte, muss man feststellen, dass Kunden heute ganzheitlich arbeiten. Messen und Events gehören ins Marketing-Konzept wir PR oder klassische Werbung. Dennoch, die Kosten und Aufwendungen werden hinterfragt, der Nutzen einzelner Maßnahmen wird insgesamt hinterfragt. Es wird überprüft, ob sich einzelne Maßnahmen rechnen, oder ob es nicht andere Maßnahmen gibt, die besser geeignet sind. An diesem Punkt ist es wichtig, Gesprächspartner zu haben, mit denen man das Für und Wider diskutieren kann. In unserem Fall: was ist besser: eine Roadshow oder ein Messeauftritt? Ist ein Messeauftritt mit Begleitveranstaltung besser oder konzentriert man sich auf die eigentliche Messebeteiligung? Wenn Messe dann international oder regional? Ich brauche Gesprächspartner auf einer Ebene, die eine übergreifende Kompetenz haben. Das ist das Kernthema, das wir mit dem Verband deutlich machen wollen.

In dem Moment, in dem Kunden merken, das ein Verband auf Veränderungen reagiert, das Mitglieder sich mit der Entwicklung nicht nur anfreunden, sondern sie aktiv nach vorne treiben, haben unsere Kunden natürlich das Gefühl, dass wir die richtigen Gesprächspartner sind - egal ob es der Verband selbst ist oder dessen Mitglieder.

Sie sprechen Veränderungen im Markt an, welche meinen Sie konkret?

VD: Wenn ich beispielsweise an die Mercedes-Präsentationen von Markgraph denke: Ist das ein Event oder ist das ein Messeauftritt? Eigentlich ist es beides. Man sieht an dem Beispiel sehr genau, dass hier ein Zusammenwachsen erfolgt. Wenn ich versuche diesen Bereich zu trennen, muss ich künstlich Trennlinien ziehen, und das kann es nicht sein.

CH: Man sieht das auch sehr gut an den Einreichungen zu ADAM und EVA: Es gibt  dort weite Überschneidungsbereiche von Messen und Events. Eine Einreichung bei EVA gehört oftmals vom Inhalt zum Bereich ADAM und vice versa. An der Stelle vermischen sich häufig auch die Player, die für die Konzepte und deren Realisierung stehen. An dieser Stelle möchte ich aber noch einen Punkt anfügen. Der FAMAB ist seit Mitte der neunziger Jahre auf dem Weg sich umzupositionieren, sich zu verändern. Hätte dieser Positionswechsel nicht stattgefunden, wäre der FAMAB heute ein unstrategisch aufgestellter Verband, der von seinen Mitgliedern selbst überholt worden wäre. Das, was wir jetzt machen, ist ein Stück logische Konsequenz der Entscheidungen des FAMAB vor rund zehn Jahren. Und es ist ein großes Stück mehr zukunftsgerichtet als es die sprachlichen Metamorphosen der letzen Jahre waren.

Wie kommt es dann zum Begriff Direkte Wirtschaftskommunikation?

VD: Wichtig war es für uns, einen Begriff zu finden, der nicht belegt ist. Das ist der eine Aspekt und der Zweite ist, wir wollten ganz bewusst nicht auf englische Werbevokabeln setzen, sondern einen Begriff finden, der seinen Ursprung im deutschen Sprachgebrauch hat und eindeutig zuzuordnen ist. Ich glaube, dass ist uns gelungen.

CH: In Konkurrenz zur neuen Sprachreglung „Direkte Wirtschaftskommunikation“ standen Begriffe, die man schon kennt, die aber unter einer Auslegungsbreite litten. Sprich man konnte, je nach Auslegung, den FAMAB darunter subsumieren oder auch nicht. Wir haben festgestellt, dass die bisherigen Begriffe – von Live-Kommunikation bis 3-D-Marketing – nicht mit einer strategischen Zielrichtung geschöpft worden sind. Der gesamte Markt, den wir zu beschreiben versuchen, konnte darunter nicht immer verstanden werden. Die Begriffe sind irgendwie entstanden und deshalb greifen sie an bestimmten Stellen zu kurz.

Direkte Wirtschaftskommunikation ist aber natürlich sehr nah an Direct-Marketing.

CH: Das ist der einzige Begriff, der uns ein wenig weh tut. Wenn man sich die „direct-marketer“ anschaut, ist das wenigste von dem was sie Tun direkt im wirklichen Sinne. Wir geben dem Wort „Direkt“ eine wesentlich positivere Bedeutung im Kommunikationszusammenhang. Wir meinen: Menschen begegnen sich. Und das ist die einzig sinnvolle Erklärung von direkt unserer Ansicht nach.

Sieht das nur der Vorstand so, oder sieht das auch das Gros der Mitglieder so?

CH: Die Umbenennung in FAMAB - Verband Direkte Wirtschaftskommunikation wird von allen Foren sehr positiv aufgenommen. Auch der FAMAB Exhibition, die Keimzelle des Verbands, der sich jetzt FMA, Forum Messe und Ausstellung nennt, steht voll hinter der Veränderung. Der Begriff FMA ist zudem sehr schlüssig und passt wesentlich besser zu der Mitgliedergruppe als FAMAB Exhibition, das war eine Krücke, das hat jeder gemerkt und gefühlt.

Die drei weniger betroffenen Foren, FME, FDA und LECA stehen dem Ganzen sowieso sehr positiv gegenüber. Damit kann man sagen, im Mitgliederkreis haben wir keine Probleme mit der Umbenennung, denn bei allen Foren haben wir positive Voten eingesammelt.

VD: Auch die Messebau-Unternehmen müssen ihre Struktur verändern, müssen ihr Geschäftsfeld verändern, um zu überleben. Wenn Leistungen über das Internet ausgeschrieben werden, dann kann ein Messebau-Betrieb nicht allein über den Preis überleben, d.h. sie müssen sich neu orientieren.

Wenn das die Anforderung an die Mitglieder ist, dann müssen wir einen Verband haben, der ihnen den Weg bereitet, der ihnen eine Perspektive und eine Plattform bietet. Es ist die Aufgabe des FAMAB einerseits sehr sensibel aber auch sehr schnell zu reagieren, das erwarten die Mitglieder.

Wenn wir im Vorstand die Vorreiter sind, so ist das nur positiv: Man hat als Mitglied das Gefühl, da sind die richtigen Leute an der richtigen Stelle unterwegs. Sie ergreifen die Initiative und versuchen das Ganze nach vorne zu bringen.

Wie wollen Sie übrigen Marktpartner abholen?

CH: Bei den anderen Playern im Markt muss man ein Stück weit sehen. Es gibt die alten Vertrauten, die die historische Bedeutung des FAMAB noch gelernt haben. Da gibt es eine Reihe von Partnern die die alten Begrifflichkeiten noch im Kopf haben. Ich finde, dass das im Augenblick nicht viel schadet.

Aber, jeder Neue lernt den FAMAB unter der neuen Begriffsbestimmung kennen. Die, die den FAMAB schon kennen, wissen eigentlich aus der bisherigen Zusammenarbeit, dass dort mehrere Spezialistengruppen zu finden sind. Der FAMAB steht für Kompetenz eines übergeordneten Marktes, unabhängig ob sie Begrifflichkeiten immer genau auseinander gehalten haben, diese Menschen haben den richtigen Bedeutungsinhalt des Verbandes, die müssen nur noch den neuen Namen lernen. Denn, rein sprachanalytisch, richtig ist der Begriff allemal.

VD: Mit dem Schritt den wir jetzt gehen, wird deutlich, dass das, was wir in den letzten Jahren gemacht haben, eine ganz klar zielorientierte, strategische Maßnahme war. Das war nicht der Zufall und auch nicht das Ergebnis spontaner Diskussionen. Wir hatten und haben ein Ziel vor Augen, und dieses Ziel haben wir sehr konsequent angegangen.

Wie wird der neue FAMAB kommunizieren?

VD: Wir wollen das schon als einen Meilenstein in der Geschichte des Verbands deutlich machen und dies nach innen wie nach außen kommunizieren. Nach innen wird das auf der JHV erneut geschehen.

Weiter stellen wir uns vor, dass die Kommunikationsstrategie für das kommende Jahr genau die Möglichkeiten des Marktsegments Direkte Wirtschaftskommunikation in den Vordergrund stellen wird. Wir werden das Leistungsspektrum der Mitglieder transparent machen, und wir werden natürlich auch diese Branche transparenter machen insbesondere im Hinblick auf unsere Kunden.

Pressekontakt

Uta Goretzky
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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