EXPO 2020 in Dubai

FAMAB plant Studienreise zur Weltausstellung!

Die EXPO 2020 in Dubai findet vom 20. Oktober 2020 bis 10. April 2021 statt.
In den 173 Tagen der EXPO 2020 soll es darum gehen, Innovationen vorzustellen, Ideen zu teilen und die Zusammenarbeit zu fördern – unter dem Motto „Connecting Minds, Creating the Future” – also “Gedanken verbinden, die Zukunft gestalten“.

Da darf der FAMAB nicht fehlen! Derzeit planen wir eine inspirierende Studienreise rund um den Deutschen Nationentag welcher am 23. Februar 2021 stattfindet. Der Nationentag ist, aus deutscher Sicht, der Höhepunkt der EXPO (lesen Sie unten detaillierte Infos unter "Deutscher Pavillon" weiter).

Freuen Sie sich auf eine vom FAMAB geplante und organisierte Studienreise mit einem abwechslungreichen, spannenden und kreativen Rahmenprogramm!
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie auf uns zu oder füllen das Anmeldeformular aus (demnächst verfügbar).

 
„Der Wachstumsmotor wird nicht länger mit Dampf betrieben. Stattdessen bilden Zusammenarbeit und Partnerschaft den modernen Antrieb für neue Entwicklungen. Auf der EXPO 2020 in Dubai wird gezeigt und ausgelotet, was möglich ist, wenn neue Ideen und Menschen zusammenkommen,“ sprach der Veranstalter der kommenden Weltausstellung.

Drei Themenbereiche stehen dabei im Fokus, die für die Welt, in der wir leben, von großer Bedeutung sind.

Die EXPO 2020 wird die erste Weltausstellung im arabischen Raum sein und zugleich mit der höchsten Anzahl ausländischer Besucher überhaupt: Bis zu 25 Millionen Besuche der EXPO 2020 werden erwartet, rund 70% von außerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate. Über 200 Länder, internationale Organisationen und Unternehmen werden in Dubai vertreten sein. Hello World

Ziel ist es, den Besuchern einen unvergesslichen, abwechslungsreichen und unterhaltsamen Tag auf der Expo zu bieten. Dabei geht es aber auch darum, für globale Probleme zu sensibilisieren. Die Besucher beschäftigen sich während ihres Expo-Aufenthaltes automatisch mit den Fragen, die das jeweilige Expo-Thema aufwirft, und können Ideen für das eigene Leben als Beitrag für eine lebenswerte Zukunft mit nach Hause nehmen. Denn Weltausstellungen bringen Länder, Unternehmen, internationale Organisationen und Millionen von Besucherinnen und Besuchern zusammen, um sich mit den Herausforderungen der Gegenwart zu beschäftigen und sich darüber auszutauschen. Sie sollen ein Fest des menschlichen Erfindergeists werden.
 

 

Quelle: www.expo2020germany.de/die-expo/

Beim "Deutschen Nationentag" sind nicht nur alle Augen auf das Land gerichtet, sondern es fungiert, vertreten durch seine höchsten Repräsentant/innen, auch als perfekter Gastgeber. Dieses Highlight, inklusive der Besichtigung des deutschen Pavillons und des dazugehörigen Kulturprogramms, soll den Kern der Reise bilden. Bei der Vorabendveranstaltung „We love the 90´s“-Party am Deutschen Pavillon kann man „international Networking at its best“ erleben. Der Besuch von ausgewählten Länder-Pavillons (durch easy access keine langen Wartezeiten!) verspricht darüber hinaus viele neue Impulse für das eigene kreative Schaffen.

Der Deutsche Pavillon befindet sich im Bereich Sustainability. Mit 4.500 m² ist das Grundstück eine der größten Parzellen. Es liegt sehr exponiert direkt am Hauptweg, der die drei Themenbereiche in einem Kreis verbindet. Seine Lage ermöglicht einen direkten Blick auf den Gastgeberpavillon.

Die Ausstellung ist ein gebautes Plädoyer für Nachhaltigkeit. Sie tritt mit überzeugenden Informationen und starken Emotionen für eine nachhaltigere Zukunft ein. Sie zeigt Lösungen „Made in Germany“, die helfen können, diese bessere Zukunft Realität werden zu lassen.

Wie wird beim Bau mit dem Thema Nachhaltigkeit umgegangen?

Was den Bau angeht, so manifestiert sich das Thema Nachhaltigkeit auf unterschiedlichen Ebenen:
1. bei der Energie, die zur Herstellung verwendet werden muss,
2. im Betrieb für die Klimatisierung der Gebäudeteile,
3. bei der Nachnutzung von Gebäudeteilen.

Tatsächlich steht der Deutsche Pavillon in der Tradition des Leichtbaus: Mit wenig Bauteilen bzw. -materialien und geringer Gebäudemasse wird ein großer nutzbarer Raum geschaffen, was sich positiv auf die aufzuwendende Energie in der Herstellung der Materialien und im Bau auswirkt. Es wird zum Beispiel weitgehend auf Beton oder Glas bei der Fassade verzichtet, da beide Materialien zum einen sehr schwer sind, zum anderen nur bedingt wiedereingesetzt werden können.

Was die Klimatisierung angeht, so verschatten sich durch die bewusste und gut überlegte Positionierung der Gebäudeteile bestimmte Besucherbereiche selbst, was die Wärmelasten reduziert, wodurch also weniger gekühlt werden muss. Ein intelligentes Klimakonzept schafft dabei Zonen unterschiedlicher Klimatisierung – der Besucher wird nach und nach herunter gekühlt, indem er diese Zonen durchläuft. Auch das spart Energie. Daneben ist eine Nutzung des Daches zur Gewinnung von Energie mittels Photovoltaik angedacht.

Stahl kann sehr gut wiederverwendet werden. Die Architekten von LAVA hatten bei der Planung diesen Aspekt bereits im Blick: Ihr innovativer Ansatz ist es, Bauteile des Gebäudes quasi als Momentaufnahme im Leben der Materialien zu sehen, wodurch der Pavillon sozusagen zum Materiallager wird. Zum Beispiel besteht das Dach des Deutschen Pavillons mit dem auf den ersten Blick sehr komplex erscheinenden Stabwerk aus einer Vielzahl von Einzelstrukturen, die intelligent zusammengefügt werden. Es dient sechs Monate als Tragstruktur und kann anschließend andernorts weitergenutzt werden. Spezialisten für den Umgang mit Daten in der Architektur haben hierfür das Konzept „Mine the Scrap“ entwickelt, das die optimale neue Zusammenfügung der vorhandenen Elemente digital berechnet.

Was erwartet den Besucher im Deutschen Pavillon?

Sympathisch, nahbar und zukunftsorientiert – CAMPUS GERMANY stellt die Bedürfnisse der Besucher in den Mittelpunkt, nicht sich selbst. Er vermittelt Wissen, fördert Gespräche, fokussiert auf ansprechend inszenierte Inhalte, dem Edutainment verpflichtet. Er verspricht große Bilder, spannende architektonische Perspektiven und große Emotionen mit der spektakulären Mainshow am Ende des Rundgangs.

Persönliche Ansprache wird im Deutschen Pavillon großgeschrieben: Wenn sich der Besucher einem Exponat nähert, wird er in seiner präferierten Sprache namentlich begrüßt. Möglich macht das IAMU, der digitale Begleiter des Deutschen Pavillons, versteckt in dem Namensschild, das jeder zu Beginn der Tour bei der „Immatrikulation“ erhält. An den einzelnen Exponaten werden auch immer wieder Meinungen und Überzeugungen abgefragt: Bist Du auch der Meinung, dass wir den Klimawandel nur gemeinsam in den Griff bekommen? Oder: Hältst Du Nachhaltigkeit auch für eine der wesentlichen Herausforderungen auf dem Weg in eine bessere Zukunft? In der „Graduation Hall“, der Mainshow am Ende des Gangs über den CAMPUS GERMANY, nehmen die Besucher auf Schaukeln Platz. Die Botschaft, um die es hier geht, lautet: Gemeinsam können wir den Planeten erhalten und entwickeln – ganz im Sinne des EXPO-Mottos „Connecting Minds, Creating the Future“.

 

Quelle: www.expo2020germany.de/der-deutsche-pavillon/


EXPO-Gelände

        

Samstag bis Mittwoch                        
von 10.00 Uhr bis 01.00 Uhr

Donnerstag, Freitag und an Feiertagen   
von 10.00 Uhr bis 02.00 Uhr

 

Deutscher Pavillon // Ausstellung

Täglich von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr

  

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Die Expo findet vom 20. Oktober 2020 bis 10. April 2021 statt und hat täglich geöffnet.
Auf der Eventfläche des Deutschen Pavillons wird es auch nach dem Schließen der Ausstellung regelmäßig kulturelle Events geben.

Drei Themenbereiche stehen dabei im Fokus, die für die Welt, in der wir leben, von großer Bedeutung sind: Opportunity (Chancen), Mobility (Mobilität) und Sustainability (Nachhaltigkeit). Sie stellen uns vor Herausforderungen, bieten aber auch neue Perspektiven für unser Leben – für eine bessere, nachhaltige Zukunft. Die EXPO 2020 wird die erste Weltausstellung im arabischen Raum sein und zugleich mit der höchsten Anzahl ausländischer Besucher überhaupt: Bis zu 25 Millionen Besuche werden erwartet, rund 70% von außerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate. Über 200 Länder, internationale Organisationen
und Unternehmen werden in Dubai vertreten sein.
 

Das Herzstück im Zentrum des EXPO-Geländes ist die Al Wasl Plaza. Den Platz überspannt eine riesige Kuppel mit einer filigranen Wabenstruktur. Die Kuppel hat eine beeindruckende Höhe von 70 Metern. Die Konstruktion wird so zu einer 360-Grad-Projektionsfläche, die größte weltweit überhaupt.

Al Wasl ist nicht nur der historische Name für Dubai, das arabische Wort bedeutet auch „Verbindung“ – eine Metapher für das EXPO-Motto „Connecting Minds, Creating the Future“, denn die Weltausstellung möchte die Menschen zusammenbringen. Unter der Kuppel der Al Wasl Plaza finden u.a. die Eröffnungs- und die Abschlusszeremonie statt – um nur zwei der kulturellen Höhepunkte während der sechsmonatigen EXPO 2020 zu nennen.

 

Quelle: www.expo2020germany.de/die-expo/

Bis ins Jahr 1851 reicht die Geschichte der Weltausstellung zurück. Damals fand die erste Weltausstellung mit der „Great Exhibition of the Industry of all Nations“ im Kristallpalast im Hyde-Park mitten im Zentrum von London statt. Königin Victorias Prinzgemahl Prinz Albert aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha hatte sie initiiert. Seitdem wurden 50 Expos weltweit organisiert:
– 13 in Amerika (zuletzt 1986 in Vancouver)
– 27 in Europa (zuletzt 2015 in Mailand)
– 8 in Asien (zuletzt 2017 in Astana, Kasachstan)
– 2 in Australien (zuletzt 1988 in Brisbane).

Über die Jahrhunderte hat sich der Charakter der Weltausstellungen verändert: Anfangs waren sie eine Industrie- und Leistungsschau – gedacht als eine Plattform für die Errungenschaften der Industrialisierung. Die Länder stellten dort tatsächlich technische Neuerungen vor, wie die Nähmaschine (London, 1862), das Telefon (Philadelphia, 1876) oder die erste Rolltreppe (Paris, 1900). Daneben spielten auch architektonisch spektakuläre Bauten eine große Rolle, wie der Kristallpalast in London, in dem die erste Weltausstellung überhaupt stattfand oder der Eiffelturm in Paris, der anlässlich der Expo 1889 errichtet wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es auf den Weltausstellungen darum, die Nationen wieder einander näher zu bringen.

Heute rückt eine Expo ein globales Thema in den Fokus, um über die daraus resultierenden Herausforderungen zu sprechen und Lösungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur vorzustellen, wie zum Beispiel 2000 auf der Weltausstellung in Hannover zum Thema „Mensch, Natur, Technik“ oder 2010 in Shanghai, wo es beim Thema „Better City, Better Life“ um das Leben in den Städten ging. In Mailand beleuchteten Veranstalter und Teilnehmer das Thema der Ernährung; das Motto der EXPO 2015 lautete: „Feeding the Planet, Energy for Life“.

Mehr zu der Geschichte der Weltausstellungen auf der Webseite des Bureau International des Expositions (BIE).

 

Quelle: www.expo2020germany.de/die-expo/

Alle fünf Jahre findet eine sogenannte universelle Weltausstellung statt, die in der Regel sechs Monate dauert. Die letzte universelle Weltausstellung war 2015 in Mailand. Nach Dubai wird 2025 die nächste Weltausstellung in Osaka ihre Pforten öffnen. Bei universellen Weltausstellungen haben die teilnehmenden Länder die Möglichkeit, eigene Pavillons zu errichten. Dazwischen werden alle zwei bis drei Jahre spezialisierte Weltausstellungen ausgerichtet, die ein spezielles Thema beleuchten. Ihre Laufzeit beträgt maximal drei Monate, das Ausstellungsgelände für die internationalen Teilnehmer darf maximal 25 Hektar groß sein. Der Ausrichter stellt den Teilnehmern die Ausstellungsgebäude als Rohbau zur Verfügung. Zuletzt fand 2017 in Astana (Kasachstan) eine spezialisierte Expo zum Thema „Future Energy“ statt. Die nächste ist 2023 in Buenos Aires geplant. Ihr Thema: „Creative Industries in Digital Convergence“.

Wer entscheidet, wo wann welche Expo stattfindet?

Für dieses Thema ist das Bureau International des Expositions (BIE) mit Sitz in Paris zuständig. Es handelt sich dabei um eine Organisation, in der die Staaten dieser Welt Mitglied werden können. Staaten können dort Kandidaturen für die Austragungsorte einer Weltausstellung abgeben. Die Entscheidung darüber fällt die Generalversammlung des BIE.

 

Quelle: www.expo2020germany.de/ihr-expo-besuch/