Hilfspaket für geschädigte Unternehmen der CORONA-Eindämmungsmaßnahmen vorgestellt

Hilfspaket für geschädigte Unternehmen der CORONA-Eindämmungsmaßnahmen vorgestellt – FAMAB e.V. ist zufrieden mit dem ersten Aufschlag der Politik

In einer gemeinsamen PK haben Bundesfinanzminister Scholz und Bundeswirtschaftsminister Altmeier heute die ersten Maßnahmen für Hilfen für die von den Eindämmungsmaßnahmen des CORONA-Virus betroffenen Unternehmen vorgestellt.

Dem Vernehmen nach auf den Weg gebracht wurden:

  • Erweiterungen beim Kurzarbeitergeld
  • Zinslose Aussetzung/Stundung von Steuervorauszahlungen
  • Unbegrenzte Kreditlinien bei KfW für Hausbanken
  • Express-Bürgschaften (72 h)

Dazu Jan Kalbfleisch (Geschäftsführer des FAMAB e.V.):

„Die vorgestellten Maßnahmen liegen innerhalb unserer Erwartungen. Das von beiden Ministern ausgegebene Motto „Klotzen statt kleckern“ erscheint uns angesichts der dramatischen Situation in der Veranstaltungsbranche absolut angebracht.

Die Maßnahmen werden vielen Unternehmen helfen, Ihre Liquidität über die nächsten Wochen zu sichern. Letztlich kommt es darauf an, wann die Deutsche Veranstaltungsbranche – unter Abwägung aller gesundheitspolitischen Entscheidungen – wieder „ans Netz“ gehen kann. Je länger dieser Zeitraum ist, desto wahrscheinlicher wird der Bedarf für weitere Unterstützungsmaßnahmen.“

Deutschland setzt damit ein starkes politisches Zeichen - auch international. Den ausstellenden Unternehmen wie der Veranstaltungs- und Messewirtschaft wird das helfen. Vergleichbare Maßnahmen auch auf europäischer Ebene würden wir begrüßen - es kommen tausende von Unternehmen aus ganz Europa zu Messen und Veranstaltungen in unserem Land.

13.03.2020
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